Vorsorge am Lebensende

Juristin Rosemarie Fischer informiert über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. (Foto: Marcel Domer)

„Wie viel Sicherheit steckt in einem Formular?“

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Am Mittwoch, 30. Oktober, um 19.00 Uhr lädt die SPD Burgwedel in die Aula der Grundschule Großburgwedel, Im Mitteldorf 13, zu einem aufschlussreichen Vortrag der Juristin Rosemarie Fischer hinsichtlich der Vorsorge am Lebensende ein.
Rosemarie Fischer ist Referentin im Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen und wird seit vielen Jahren zu Vorträgen in diesem Bereich angefragt. Nicht nur im Alter, sondern auch in jungen Jahren ist es für viele Menschen wichtig, gewisse Entscheidungen der Vorsorge zu treffen, für die es eine große Vielzahl an Formularen zur Auswahl gibt.
Grundlegend ist, die individuellen Wünsche und Werte einer Person zu erfassen. Gerade in Fällen von schwerer Krankheit, ungeachtet des Alters, ist es entscheidend, sich darüber hinreichend Gedanken gemacht zu haben, um einer Fremdbestimmung oder gar Entmündigung zu entgehen.
Doch was kann ich überhaupt regeln, was sollte ich regeln, welche Formulare sind geeignet und worauf ist bei der Auswahl zu achten? Diesen Fragen soll im Vortrag nachgegangen werden. „Es ist unerlässlich, das Thema der eigenen Vorsorge am Lebensende immer wieder zu thematisieren und zu diskutieren. Darüber muss sich ein jeder, unabhängig vom Alter, Gedanken machen, um nicht nur sich selbst seiner Wünsche bewusst zu werden, sondern auch seine Angehörigen bei emotionalen und weitreichenden Entscheidungen zu entlasten“, sagt die stellvertretende Vorsitzende der SPD Burgwedel Anke Bsteh.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind daher eingeladen, sich mit regen Fragen am Informationsaustausch zu beteiligen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.