Von Händel bis Pop: Feuerwehrmusikzug begeisterte das Publikum

Der Feuerwehrmusikzug Kleinburgwedel/ Fuhrberg und sein Nachwuchs aus dem Jugendblasorchester Burgwedel begeisterte die etwa 300 Gäste in der Mehrzweckhalle. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Konzert zum 700-jährigen Bestehen der Ortschaft Kleinburgwedel

KLEINBURGWEDEL (hhs). Kleinburgwedel feiert in diesem Jahr sein 700 jähriges Ortsjubiläum mit einer fortlaufenden Folge von Feiern, Festen und Veranstaltungen. Am vergangenen Samstag gab es ein Geburtstagsständchen, das sich knapp 300 Musikfreunde keinesfalls entgehen lassen wollten: Der Feuerwehrmusikzug Kleinburgwedel Fuhrberg hatte zum Konzert eingeladen unter dem Motto. „Von Händel bis Pop“, und um es vorweg zu sagen: die 300 Besucher erlebten den bisherigen Höhepunkt in der langen Geschichte der musikalischen Tradition im Ort. Setzt man für „Händel“ dessen Geburtsjahr 1685 ein, dann reichte der musikalische Bogen beinahe aus, die zweiten 350 Jahre der Kleinburgwedeler Geschichte abzudecken. Natürlich wurde Händel gleich zu Anfang zu neuem Leben erweckt mit dem March Majestic in moderner Bearbeitung von Curnow. Absolute Perfektion des Orchesters, Spielfreude und damit Lebensfreude ging auf das Publikum über, das schon gleich nach dem ersten Stück tosend applaudierte.
Ortsbürgermeister Jürgen Schodder hatte die Gäste begrüßt, in etwas launiger Rede: „Verlockend ist das, was wir heute Abend erleben“, sagte er mit Anspielung auf das laue Fernsehprogramm dieses Abends. „Als Geburtstagsständchen erhalten wir ein Live-Konzert made in Kleinburgwedel“. Die geplanten Jubiläumsfeierlichkeiten bezeichnete er als Massage für Ohren und Seele, ein Fest der Sinne. An diesem Abend nun kämen zuerst die Ohren auf ihre Kosten. Die musikalische Leitung hatte Andreas Schröder, der auch auf charmante Weise durch das Programm führte. Er ging in seiner kurzen Begrüßungsansprache auf das Besondere dieses Konzertes ein: Das Orchester bestehe aus alt verdienten Musikerinnen und Musikern der Feuerwehrmusikzüge Kleinburgwedel und Fuhrberg, dazu kämen einige Teilnehmer des Posaunenchors Fuhrberg und als wichtigster Teil für das Fortbestehen jedes Orchesters der Nachwuchs aus dem Jugendblasorchester Burgwedel. Das seien Kinder und Jugendliche, die ihre musikalische Ausbildung in den Blasorchestern Burgwedels erhielten. In diesem Zusammenhang dankte er der Stadt, die die Kosten der Musikausbildung zur Hälfte trägt, wenn die Eltern diese nicht allein finanzieren können.