„Volles Haus“ beim Jazz-Frühschoppen der CDU

Ein dickes Dankeschön und einen Präsentkorb gab es für Heinrich Wiekenberg und seine Frau für die Bereitstellung ihrer Scheune. (Foto: Renate Tiffe)

Heiterer Sommerausklang und politische Gespräche

ENGENSEN (ti). Der Jazz-Frühschoppen ist mittlerweile eine feste Größe sowohl im Veranstaltungskalender der Ortschaft Engensen wie auch des CDU-Stadtverbandes. „Mehr als zehnmal hat er bestimmt schon bei uns stattgefunden“, schätzt Heinrich Wiekenberg, dessen Hof - „Kamps Scheune“ - der Veranstaltungsort ist. Er und seine Frau bekamen außer Dankesworten einen großen Präsentkorb überreicht.
Über ein „volles Haus“ freute sich Marc Sinner, der stellvertretende Vorsitzende der Engenser Christdemokraten. Die Liste wäre lang, wenn die Namen der anwesenden lokalen Parteiprominenz aufgezählt werden sollte. Auch die Vorsitzenden von SPD und WEB waren unter den vielen Gästen.
Es ist die Live-Musik, die die Stimmung beim Frühschoppen von Anfang an beflügelt. Die sechs Jazzer der „City Ramblers“ begnügen sich nicht mit Dixieland- und New Orleans-Sound, auch ein bisschen Swing sollte dabei sein, wenn`s beliebt. Mindestens ein Fußwippen war bei den Gästen an den Tischen dabei, die sich zugleich bei Bier und Bratwurst stärkten. Der Wagen der „Gruppe 1“ aus Wettmar, der sich unter dem Scheunendach postiert hatte, stand für das leibliche Wohl bereit. Es war schon ein wenig kühl an diesem Sonntag – Sommerausklang und eins der letzten Events auf Kamps Hof.
Für die Christdemokraten ergab sich wie immer die Gelegenheit, auch auf Politisches zu sprechen zu kommen. Ein Thema waren die Flüchtlingsströme nach Süddeutschland, die in diesen Tagen zur Besorgnis Anlass gaben. In Engensen wird vorerst eine syrische Familie von Annelore Wollny betreut. Das Wort Integration klingt ein wenig fremd im Dorf. Man lebt zusammen in Engensen, alle Erfahrungen zeugen davon.
Große Sorgen bereitete allerdings die Zukunft des Burgwedeler Krankenhauses. Dass der Hubschrauberlandeplatz schon seit längerem nicht mehr bei Notfällen angeflogen wird, war bereits Gesprächsstoff beim CDU-Sommerfest in Großburgwedel.
Der Landes- und Regions-Abgeordnete Rainer Fredermann hatte daraufhin eine Anfrage an die Regionsversammlung gerichtet. Mit der Antwort ist er auf den 18. September vertröstet worden. Tatsächlich soll die Landestelle bereits im Oktober 2014 abgemeldet worden sein – ohne dass dies bekannt gemacht wurde.