„Verwendung der Mittel aus dem Konjunkturpaket II für Fenster und Heizungen bringt größtes Einsparpotential“

1.Der Teil-Fensteraustausch an der Grundschule in Kleinburgwedel ist schon abgeschlossen. (Foto: Hans Hermann Schröder)
 
1.Den Löwenanteil der für Kleinburgwedel vorgesehenen Mittel aus dem Konjunkturpaket II verschlingt die energetische Sanierung der Sporthalle. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Investitionen in energetische Gebäudesanierungen rechnet sich innerhalb von drei Jahren

BURGWEDEL (hhs). Wie in den Burgwedeler Nachrichten berichtet, hat die Stadt Burgwedel Mittel aus dem so genannten Konjunkturpaket II erhalten. Diese Mittel sind Pauschalzuweisungen, die bis Ende dieses Jahres verbraucht werden müssen. Verwaltung und politische Gremien hatten sich dazu entschlossen, diese Mittel in die Sanierung von Schulen, Feuerwehrhäusern, Turnhallen und Kindergärten zu stecken. „Dabei waren wir uns einig darüber, dass wir mit der energetischen Sanierung von Heizungen und Fenstern das größte Einsparpotential erreichen werden“, sagte Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt am Dienstag dieser Woche anlässlich eines Pressegespräches.
Die Liste der Maßnahmen, ist lang und einige Projekte sind bereits abgeschlossen: Erfolgreich beendet wurden unterdessen die Flachdachsanierungen an der Grundschule Wettmar, der Fensteraustausch an der Grundschule Kleinburgwedel, die Heizungssanierungen in den Feuerwehrhäusern Kleinburgwedel, Wettmar und Engensen. Aufträge für die Heizungssanierung in den Grundschulen Kleinburgwedel und Großburgwedel sind vergeben, ebenso für die Heizungssanierungen der Kita Wettmar, des Feuerwehrhauses Großburgwedel und der Obdachlosenheime. Für die Heizungssanierung der Grundschule Fuhrberg werden gegenwärtig die Kosten ermittelt, für den Fensteraustausch am Gymnasium Großburgwedel sind die Aufträge ebenfalls erteilt. Die Arbeiten werden während der Sommerferien ausgeführt. Wie berichtet ist die energetische Sanierung der Sporthalle in Kleinburgwedel im vollen Gange. Auch sie sollen bis Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.
Insgesamt stehen für diese Maßnahmen in der Stadt Burgwedel 766.897 Euro zur Verfügung,teilte der Bürgermeister mit. Davon sind bereits gut 80.000 Euro verbaut, für weitere 575.650 Euro sind die Aufträge bereits vergeben. Bis Ende September werden knapp 690.000 Euro investiert worden sein, so Hoppenstedt. „Wir haben uns bemüht, dass ein Großteil der Mittel in die Ortschaften fließt“, erläuterte Dr. Hendrik Hoppenstedt. „Es fällt allerdings auf, dass ein Großteil der Mittel städtischen Gebäuden in der Ortschaft Kleinburgwedel zugute kommen. Man könnte meinen, das sei ein Geschenk zum 700 jährigen Geburtstag“, schmunzelte er. „Das ist aber nicht so. Die von uns in Angriff genommenen Maßnahmen waren dringend notwendig. Die energetische Sanierung der Sporthalle in Kleinburgwedel verschluckt allein 300.000 Euro. Dort werden Wärmedämmverbundsysteme ins Dach eingebaut. Wir haben hier pro Jahr und Quadratmeter Hallenfläche 470 Kilowattstunden Strom verbraucht. Das hat jetzt ein Ende“. Jens Hungerland, der im Bauamt der Stadt Burgwedel für die technische Ausstattung der Gebäude zuständig ist, ist sich sicher, dass sich diese Investitionen innerhalb von nur drei Jahren amortisieren: „Wir werden bis zu 70 % Energiekosten sparen“, kündigte er an. „Da wir als Stadt Burgwedel nur mit 25 % an den Kosten für die jetzt durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen beteiligt sind, wird die Amortisierung so schnell eintreten“.
Neben den energetischen Sanierungen werden auch energiesparende Verbesserungen in der so genannten Schulinfrastruktur aus dem Konjunkturpaket vorgenommen. Einzelraumregelungen für die Heizungen der Klassenräume an den Grundschulen Kleinburgwedel, Wettmar, Thönse, Fuhrberg sind entweder schon abgeschlossen oder werden in den Sommerferien erledigt. Daneben werden Lichtsteuerungen in den Räumen der Grundschulen Kleinburgwedel, Wettmar, Fuhrberg und Thönse in Zukunft beim Energie sparen helfen. Dafür stehen 301.511 Euro zur Verfügung. 176.097 davon sind schon verbaut, bis Ende September kommen weitere 43.874 Euro dazu.