Vereinsmeisterschaften der Segelsparte des WSV Altwarmbüchen

Trotz widriger Wind- und Wetterbedingungen wurden die Vereinsmeisterschaften der Segelsparte auf dem Altwarmbüchener See ausgetragen.

Vorjahressieger konnten ihre Titel erfolgreich verteidigen

ALTWARMBÜCHEN (bs). Die Wind- und Wetterbedingungen waren nicht gerade optimal, als die Segelsparte des Wassersportvereins Altwarmbüchen am letzten Augustwochenende ihre Vereinsmeisterschaften aussegelte: Wechselnd bewölkt mit kurzen sonnigen Abschnitten und gelegentlichen Schauern sowie Wind der Stärke 4 bis 5 aus südwestlichen Richtungen, so die Prognose.
„Normalerweise haben wir etwa 45 Teilnehmer, angesichts der Wettervorhersage sind es in diesem Jahr nur 26 Seglerinnen und Segler“, erklärte Udo Kroll, Geschäftsführer des WSV. Die Teilnehmer im Alter von 12 bis 60 Jahren ermittelten in fünf spannenden Wettfahrten ihre diesjährigen Meister. Gesegelt wurde ausschließlich in den vereinseigenen Jollen und „Optimisten“. Während die Jüngsten in einer Klassenwertung gegeneinander antraten, erfolgte bei den Großen die Wertung im Yardstick-Verfahren.
Am Sonntagnachmittag standen die Sieger fest. Mit Lewin Schmidt in der Bootsklasse „Optimist“ und Miriam van der Hout / Maren Nolte bei den Jollenseglern gelang es erstmals in der Vereinsgeschichte beiden Vorjahressiegern, ihre Titel zu verteidigen.
Insgesamt 320 Mitglieder hat die Segelsparte des Vereins. Allein die Kinder- und Jugendabteilung umfasst 150 Mädchen und Jungen. Für das Segeln auf dem Heimatgewässer Altwarmbüchener See stehen 25 Vereinsboote zur Verfügung. „Doch der Schwerpunkt verlagert sich immer mehr Richtung Hochseesegeln“, erklärt Udo Kroll. Insbesondere seit der Verein die „Neue Alte“ angeschafft habe. Eine Arbeitsgruppe von 17 Mitgliedern kümmere sich nun um die komplett-Renovierung des hochseetauglichen Segelbootes. Und hier steht eine Menge Arbeit an: Die Außenhaut muss überarbeitet, werden, die gesamte Elektronik erneuert, Holzarbeiten und vieles andere mehr will erledigt werden. Wenn alle Arbeiten getan sind, soll das neue „alte“ Vereinsboot einen festen Platz an der Ostsee erhalten.