Unterricht im Wechselmodus

Am Gymnasium Großburgwedel und an der IGS findet der Unterricht im Wechselmodus statt.

Gruppeneinteilung der Schüler am Gymnasium und an der IGS

Großburgwedel (r/bs). Corona-bedingt findet der Unterricht am Gymnasium Großburgwedel und der IGS Burgwedel vorläufig bis einschließlich Montag, 16.11.2020 im Wechselmodus statt.
Der Unterricht findet grundsätzlich planmäßig statt. Das betrifft auch den Kursunterricht. Über den Vertretungsplan wird über Abweichungen informiert. Es findet aber kein Ganztagsangebot und keine AGs statt. Auch der Förderunterricht und die Hausaufgabenbetreuung müssen ausfallen. Das Kohortenprinzip ist ausgesetzt.
Die Klassenleitungen haben die Schüler darüber informiert, ob sie zur A-Gruppe oder zur B-Gruppe gehören. Die Einteilung war wegen der Kurse deutlich komplexer als vor den Sommerferien und kann daher nur nachrangig Geschwister berücksichtigen. Unterrichtet wird wie vor den Sommerferien im 2/3-3/2-Modell.
Anders als vor den Ferien findet der Unterricht auch in klassenübergreifenden Lerngruppen (Französisch, Latein, Spanisch, Religion, Werte und Normen, WPK) sowie im Fach Sport statt. Alle Schüler müssen aktuell die Nachrichten bei IServ und von der Homepage abrufen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten die Aufgaben ab, die von den Lehrkräften gestellt werden. An ihren Präsenzunterrichtstage kommen sie zur Schule.
Für den Unterricht übermitteln die Lehrkräfte Aufgaben an die Gruppen, die zu Hause bleiben. Im Unterricht werden die Ergebnisse gewürdigt und besprochen. Aus dem Präsenzunterricht werden wiederum Aufgaben zum Distanzlernen gestellt. Der zeitliche Umfang zur Bearbeitung zu Hause soll den sonst erteilten Unterrichtsstunden entsprechen.
Die Klassenarbeiten werden wie geplant mit der halben Lerngruppe geschrieben. Alle für die 46. Kalenderwoche und alle folgenden Wochen schon bei IServ eingestellten Arbeiten werden um eine Woche verschoben. Zum Teil auch in die erste Januarwoche. Die Korrekturfristen können aufgrund der zeitlichen Verdichtung eventuell nicht für alle Arbeiten eingehalten werden.
Die Bestuhlung der Räumlichkeiten wird für die Zeit bis zum 16.11. nicht verändert. Bei der Sitzeinteilung ist auf einen Abstand der Schülerinnen und Schüler zueinander von 1,5 m zu achten. Es werden Sitzpläne für die A- und B-Gruppen in allen Räumen ausgelegt, die für die Lerngruppe ausgefüllt werden müssen und unverändert bleiben sollen. Analog zur Abstandsregel findet keine Partner- und Gruppenarbeit statt.
Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung besteht wie bisher auf den Verkehrswegen innerhalb des Schulgebäudes. Im „Szenario B“ besteht keine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht. Diese kann auch nicht durch die Schulleitung oder einzelne Lehrkräfte ausgesprochen werden.
Es hat sich aber gezeigt, dass das Tragen einer MNB wesentlich dazu beiträgt, Quarantäneanordnungen des Gesundheitsamtes im Falle einer positiv getesteten Person innerhalb einer Lerngruppe zu vermeiden. In diesem Sinne erscheint das Tragen sinnvoll. Atteste zur Maskenbefreiung müssen den im Ministerbrief und der entsprechenden Verordnung genannten Kriterien entsprechen.
Eine Notbetreuung für die Klassen 5 und 6 zwischen 8 und 13 Uhr wird eingerichtet. Dabei gibt es kein Unterrichtsangebot, es bietet sich an, Aufgaben aus dem Distanzlernen zu bearbeiten. Die Notbetreuung ist auch als solche zu verstehen und kann nur Kinder aufnehmen, bei denen mindestens einer der Erziehungsberechtigten in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse ist. Daneben besteht die Möglichkeit besondere Härtefälle. Anmeldung unter notbetreuung@gym-gbw.de.
Das Mensaangebot kann unter Wahrung des Abstands von 1,5 m weiterhin wahrgenommen werden. Die Stadt Burgwedel stellt leihweise iPads für das Lernen zu Hause zur Verfügung. Gemäß den Vorgaben der Stadt sollen zunächst die Kinder, die vom Entgelt zur Lehrmittelausleihe befreit sind, mit Geräten versorgt werden.
Anschließend dann die Kinder, bei denen es darüber hinaus Bedarf gibt, der insbesondere aufgrund der augenblicklichen Situation in der Familie nicht gedeckt werden kann. Die Eltern und Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schülerinnen und Schüler wenden sich bitte vertrauensvoll an die jeweiligen Klassenleitungen bzw. Tutoren. Diese geben dem Schulleiter eine Rückmeldung. Die weitere Abwicklung erfolgt durch die Schule.