Umzug des Hospizdienstes

Koordinatorin Ute Rodehorst (v.r.n.l.), Norbert Büllesbach, Franka Scheidemann und Büroassistentin Katrin Ziemens vor dem neuen Standort des Ambulanten Hospizdienstes Auf dem Amtshof 3.

Ab November an neuem barrierefreien Standort „Auf dem Amtshof“

Großburgwedel (bs). Seit geraumer Zeit sucht der Ambulante Hospizdienst Burgwedel, Isernhagen, Wedemark nach einer neuen Bleibe. So heimelig die Räumlichkeiten unter dem Dach des schönen Fachwerkhäuschens Im Mitteldorf 13 in Großburgwedel auch sind, so beschwerlich ist der seitlich gelegene Zugang, der nur über eine schmale Holztreppe möglich ist.
„Mein Herzenswunsch war ein barrierefreier Zugang, zentral gelegen und am liebsten auch mit einem Schaufenster“, erzählt Ute Rodehorst, hauptamtliche Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes. Genau diese Wünsche haben sich nun erfüllt. Mitten im Zentrum, Auf dem Amtshof 3, in die ehemaligen Räumen einer Versicherungsagentur zieht im November der Hospizdienst ein. „Ein wirklicher Glücksfall, dass Antje Bannasch vom „Immobilien-Service“ Thomas Bannasch uns diese Räume angeboten hat“, freut sich Ute Rodehorst.
Noch werkeln die Handwerker in dem 111 Quadratmeter großen Domizil. Rund 20.000 Euro muss der Hospizdienst in die Hand nehmen, um die Räume den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Dazu müssen unter anderem neue Fußböden verlegt, Zwischenwände eingezogen und eine kleine Küche eingebaut werden. Wenn alles fertig ist, verfügt die Einrichtung über ein Büro, ein separates Besprechungszimmer und einen eigenen Seminarraum. „Damit können sowohl „Letzte Hilfe-Kurse“ wie auch Fort- und Ausbildungen bei uns stattfinden und wir müssen die Arbeitsmaterialen nicht von einem Ort zum anderen tragen“, erklärt Kursleiterin und Beiratsmitglied Franka Scheidemann, die seit 2017 ehrenamtlich als Sterbebegleiterin tätig ist.
Die Schaufenster am neuen Standort ermöglichen Aushänge für niederschwellige Angebote und der ebenerdige Zugang ist barrierefrei. „Damit geht für uns der Wunsch nach einer offenen Tür in zentraler Lage in Erfüllung“, sagt Ute Rodehorst. Neu im Team des ambulanten Hospizdienstes in Burgwedel ist Norbert Büllesbach, der die Koordinierung des gesamten Umzuges in die Hand genommen hat.
Auch in Corona-Zeiten pflegen die Ehrenamtlichen den Kontakt zu den Menschen, deren letzten Weg sie begleiten. Die Möglichkeiten reichen von Gesprächen am Telefon, durch das offene Fenster, Treffen in Gärten und sogar auf Parkplätzen.
Näheres zur Arbeit und zu den Angeboten des Hospizdienstes auf der Homepage www.ambulanterhospizdienst.de oder telefonisch unter 05139 – 9703431 oder per E-Mail ambulanterhospizdienst.burgwedel@evlka.de. Die Beratungen sind überkonfessionell, auch wenn sich der Hospizdienst in der Trägerschaft des Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen befindet. Spenden für die Arbeit der Sterbebegleiter aber auch für die Einrichtung der neuen Räume sind mehr als willkommen.