Umgestaltung des Fuhrberger Dorfmittelpunkts hat begonnen

Am Montag dieser Woche haben die Mitarbeiter der Burgdorfer Firma damit begonnen, den abgängigen Waschbeton der Treppe zum Jugendraum Fuhrberg abzureißen. (Foto: Hans Herman Schröder)

Wochenmarkt wird während der Arbeiten vor das Gemeindehaus verlegt

FUHRBERG (hhs). Die Fuhrberger staunten nicht schlecht am Montagmorgen: Mitarbeiter der Burgdorfer Firma Ernst Link Garten- und Landschaftsbau hatten damit begonnen, die Waschbetontreppe zum Eingang des Jugendtreffs abzureißen. Mit dem Radlader wurden die schweren Treppenstufen und Platten zur Entsorgung an die Einfahrt des Platzes gebracht. „Wir machen hier alles“, sagte ein Mitarbeiter gegenüber den Burgwedeler Nachrichten, „wenn wir die Treppe weggerissen haben, dann ist der hintere Bereich mit dem Eingang zur Post an der Reihe“. Damit war gewissermaßen der erste Spatenstich zur Umgestaltung des Dorfmittelpunkts in Fuhrberg getätigt. Im ersten Schritt soll hier nun eine einladende Situation geschaffen werden, wie es Jens Martins vom Architektenbüro grün + raum auf der letzten Sitzung des Bauausschusses der Stadt Burgwedel formuliert hatte.
Nur eine Frage wurde diskutiert: Wo findet morgen der Markt statt? Wo können wir Obst und Gemüse, Wurst und Fleisch, Backwaren und Fisch kaufen? Ein Gang zur Ortstafel, die im Zuge der anstehenden Arbeiten auch versetzt werden wird, gab Aufschluss: Solange am Dorfplatz gebaut wird, findet der Wochenmarkt auf dem freien Platz vor dem Gemeindehaus statt. Vorerst für die beiden kommenden Wochen.
Die Marktpremiere gestern am Ausweichstandort stieß bei den Fuhrbergerinnen und Fuhrbergern allerdings auf große Zustimmung. Wie auch an allen anderen Markttagen zuvor fanden sich alle Gruppen der Stammbesucher wieder ein. Wie immer wurden die Thermoskannen ausgepackt und der selbstgebackene Kuchen, und trotz des nicht besonders angenehmen Wetters kamen die Marktbesucher auch hier miteinander ins Klönen. Ihnen allen gefiel das Ambiente auf dem Platz vor dem Gemeindehaus sehr gut. Es sei hier eher windgeschützt, sagte Lotti Heinrich, bei diesem Wetter viel angenehmer als vor dem Jugendtreff, die Lage hier habe etwas für sich. Man sollte einmal ernsthaft darüber nachdenken, den Markt hierher zu verlegen, schlug sie vor.
Mit den jetzt in Gang gesetzten Veränderungen wird die Fuhrberger Dorfmitte ein vollkommen neues Gesicht erhalten: Der Fußweg im Kurvenbereich vor dem Jugendtreff wird von der Fahrbahn gut zwei Meter nach hinten verlegt, um Platz zu schaffen für eine Grünanlage wie an der anderen Straßenseite. Der Zaun verschwindet vollständig, um die Situation dort offener zu gestalten. Die baulichen Mängel an den Treppen zum Jugendtreff und zur Post werden abgestellt, die Sitzgruppe kommt näher ans Gebäude heran und die Ortstafel näher an den Kurvenbereich. Die Planer streben mit dieser Lösung mehr Übersichtlichkeit an. Zum einen soll der neu entstehende Bereich für den Wochenmarkt größer werden und dennoch einen in sich geschlossenen Eindruck erwecken, zum anderen erhoffen sie sich eine größere Akzeptanz dieser Anlage in der Bevölkerung.