Umgebautes Fuhrberger Sporthaus eröffnet

Das engagierte Projektteam vor dem neuen Anbau, v.l. Werner und Hanna Hanebuth mit ihrem Geschenk, einem Straßenschild mit ihrem Namen, sowie Uwe Buschmann, Rolf-Dieter Strudthoff und Dominik Jöhrens.

Eigene Geschäftsstelle - Neuer Anbau mit Außentoiletten - Schiri-Kabine mit Dusche

VON DANA NOLL

FUHRBERG. Mit den Worten „Nun ist es soweit“, eröffnete der Vereinsvorsitzende Rolf-Dieter Strudthoff am vergangenen Freitagnachmittag die Einweihungsfeier für das neue Fuhrberger Sporthaus. Unter den Gästen waren u.a. Ulli Friedrich, Sportring Burgwedel, Anna Niebuhr und Ulf Meldau vom Regionssportbund Hannover, Astrid Welzer von der Stadt Burgwedel, Marc Otto von der Feuerwehr Burgwedel sowie Vertreter aus der örtlichen Politik, der Sparkasse Hannover, vom Kirchenvorstand, Ehrenmitglieder, Architekt Lars Stürmer und Handwerker, die am Projekt mitgewirkt hatten.
Nach langer Planungsphase und etwa acht Monaten Bauzeit kann der 200 Quadratmeter große Trakt wieder voll genutzt werden. Hier findet sich nun neben modernen Duschen, Umkleidekabinen und einem Besprechungsraum auch ein separater Bereich für den Schiedsrichter inklusive eigener Umkleide und Dusche. Auch eine eigene Geschäftsstelle, die dringend benötigt wurde, mit integriertem Archiv gehört nun zum Sporthaus am Kahlsweg. Zudem wurde ein Anbau realisiert, in dem sich ein Ball- und Geräteraum sowie drei Toiletten, eine davon barrierefrei, befinden. „Mit den Außentoiletten können wir den Besuchern nun einen besseren Service bieten“, erklärt Strudthoff. Bislang waren die fehlenden Toiletten für die Zuschauer immer ein großes Problem. Denn die Gaststätte war bei Spielen besonders der Kinder- und Jugendmannschaften oftmals noch nicht geöffnet, somit gab es auch keine Sanitäranlagen, die genutzt werden konnten.
Die Gesamtkosten des Um-/Anbaus beliefen sich auf etwa 212.000 Euro. Trotz kleinem Nachschlag, eine „Punktlandung“, wie der Vereinsvorsitzende berichtete. Zuschüsse kamen vom Regionssportbund, der den Löwenanteil von 53.000 Euro beisteuerte, rund 19.000 Euro von der Stadt Burgwedel sowie 5.000 Euro von der Aktion Mensch, die damit die barrierefreie Toilette absicherte. Der Rest kam/kommt aus Eigenmitteln (Rücklagen), Spenden und einem Kredit.
Besonders würdigte Rolf-Dieter Strudthoff, die „Eigenleistungen sowie die außergewöhnlichen, ehrenamtlichen Tätigkeiten.“ Allen voran, des 4-köpfigen Projekt-Teams, das ihn unterstützt hatte. Dazu zählten Dominik Jöhrens, Uwe Buschmann sowie Hanna und Werner Hanebuth, die dafür nicht nur mit Worten sondern auch mit kleinen Geschenken gewürdigt wurden.
Ulf Meldau vom Regionssportbund überbrachte ein Grußwort und lobte den Umbau:“Hut ab vor dieser Leistung. Damit ist der Verein zukunftsfähig aufgestellt, die nötige Infrastruktur wurde geschaffen.“ Ulli Friedrich vom Sportring Burgwedel ergänzte, „der Fuhrberger Sportverein ist der viert-größte Verein im Sportring Burgwedel. Das Projekt 2.0, das hier umgesetzt wurde, verdient große Anerkennung.“