Überraschung für den Schützenchef

Der große Festumzug am Sonntag reichte vom Schützenplatz bis zum Trülldamm. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Gut besuchtes Schützenfest in Fuhrberg

FUHRBERG (bgp). Die Fuhrberger Schützen und ihre Gäste wurden am vergangenen Wochenende mit viel Sonnenschein verwöhnt. Drei Tage lang feierten sie ausgelassen auf dem gut besuchten Schützenfest.
Rund 250 Gäste seien schon zum Festkommers am Freitagabend gekommen, ließ Schützensprecher Christian Raab wissen. Festball und Disco am Samstag ließen ebenfalls keine Wünsche offen, die Party sei bis in die frühen Morgenstunden gegangen.
Einige Besonderheiten hatten die Schützen in diesem Jahr aufzuweisen. Kinderscheibe, Jugend- und Juniorenscheibe gingen an drei Mädchen. Diana Root setzte sich im Schießen gegen die männliche Konkurrenz durch und wurde Kinderkönigin. Mia Pill hatte ebenfalls Erfolg im Kampf um die Jugendscheibe, die seit dem Schützenumzug am Samstag nun an ihrer Hauswand hängt. Ihre Leistung brachte Lena Thies die Juniorenscheibe ein, die damit den Triple von Niklas Hinz verhinderte. Der zweimalige Juniorenkönig aus den Vorjahren verlor in diesem Jahr den Titel an die bessere Schützin. Ein wenig puzzeln mussten die Scheibenannagler am Giebel von Schützenkönigin Daniela Warnecke. Dort war es wegen der zahlreichen Scheiben aus den Vorjahren schon reichlich eng geworden.
Große Überraschung für Schützenchef Karsten Segger: Seine Vereinskameraden hatten eine Schützenscheibe mit der Aufschrift „Unser Präsi Karsten Segger 2000 bis 2020“ im Gepäck. Im kommenden Jahr wird Segger nicht mehr zur Wahl des Vorsitzenden antreten, über die Scheibe zur Würdigung seiner langen Amtszeit konnte er sich jedoch schon zum Schützenfest 2019 freuen.
Marc Otte, der normalerweise als Ortsbrandmeister in Sachen Feuerwehr unterwegs ist, schnappte sich in diesem Jahr den Fuhrberger Königstitel. Seine Schützenkönigsscheibe wurde am Sonntag mit dem großen Festumzug auf dem Hof angeliefert. Ehrensache, dass besonders viele Feuerwehrkameraden und der Musikzug der Feuerwehr beim Umzug mit von der Partie waren. Sie spielten nach dem Annageln der Scheibe einen Walzer für „ihren“ Schützenkönig, der auf dem Hof mit Ehefrau Bianca seinen Ehrentanz absolvierte. Weithin hörbar dröhnten die drei Salutschüsse der Kleinburgwedeler Vorderladersparte, deren Schüsse die Luft mit Pulverdampf erfüllten.
Nach einer längeren Erfrischungspause ging es weiter durch das Dorf zum Festplatz, wo sich schon zahlreiche Kinder und Jugendliche tummelten, um eine Runde auf dem Karussell oder beim Autoskooter zu drehen.
Das große Kuchenbüffet im Zelt lud zum Schlemmen bei Kaffee und einem Platzkonzert der Musikzüge ein. Mit dem schon zur Tradition gewordenen Gurkenfest und einem langsamen Ausklang ging das Schützenfest am Abend dem Ende zu.