TSV Engensen erhielt Fairness-Pokal für die Kreisligasaison

Das Team des TSV Engensen erhielt den Fairness-Pokal. Rechts Axel Rose vom NFV, Andreas Kohlrautz und Jörn Lieber als Vertreter der VGH und Spartenleiter Holger Laue. (Foto: Hans Hermann Schröder)

3000 Euro in Sachspenden und Plaketten für die Spieler

ENGENSEN (hhs). Die gute Leistung in der Kreisligasaison 2009/10 hatte für den TSV Engensen am vergangenen Sonntag noch ein ausgesprochen angenehmes Nachspiel: Das Team, das mittlerweile erfolgreich in der Bezirksliga spielt, hatte den zweiten Platz bei der Wertung des so genannten Fairness-Pokals erreicht. Dieser Fairness-Pokal ist eine gemeinsame Aktion von NFV und der VGH-Versicherungsgruppe. Deren Vertriebsleiter Andreas Kohlrautz und Jörn Lieber von der VGH-Regionalvertretung Wettmar waren am Sonntag vor dem Spiel gegen „Mosaik“ zum Sportgelände des TSV gekommen und nahmen diese Ehrung vor.
Seit zehn Jahren gebe es die Wertung für den Fairness-Cup der VGH, blickte Vertriebsleiter Kohlrautz kurz in die Vergangenheit zurück. Etwa 1100 Mannschaften aus ganz Niedersachen „von Kreisliga bis 1. Bundesliga“ würden bewertet. Für eine rote Karte gebe es fünf Punkte, für die gelbrote drei und die gelbe Karte einen Punkt, stellte er die Spielregeln vor. Wer am Saisonende die wenigsten Punkte gesammelt habe, erhält dann den Pokal. Das Siegerteam der vergangenen Saison komme aus Scharnebeck nahe Lüneburg und habe sich nur sehr knapp mit nur einem Punkt weniger auf dem Konto vor der Mannschaft des TSV durchgesetzt. Und in dieser Sekunde fiel es den Engensern wieder ein: Patrick Ehlert sei der „Sündenbock“, flachste die Mannschaft. Ehlert hatte in der vergangenen Saison die einzige gelbrote Karte erhalten, ausgerechnet im Spiel gegen Ramlingen-Ehlershausen wegen Reklamierens.
Kohlrautz führte weiter aus, der Fußball sei weitaus fairer in den vergangenen Jahren geworden. Bei der Auswertung zum Fairness-Pokal stelle sich immer wieder heraus, dass die Mannschaften, die in der Wertung vordere Plätze einnehmen, in aller Regel auch „ganz vorn in der Tabelle mitspielen“. Faires Spiel scheine eine ganz wesentliche Voraussetzung für fußballerischen Erfolg zu sein.
Dann übergaben Kohlrautz und Lieber den Pokal an Mannschaftsführer Steffen Grzymutzki. Anschließend erhielten alle Spieler eine Plakette zur Erinnerung. Der zweite Vorsitzendes des TSV und Chef der Fußballsparte Holger Laue, nahm einen Gutschein entgegen über 3000 Euro. „Dafür können wir uns Trainingsmaterial anschaffen. Ich denke da an eine „Freistoßmauer“, um unser Training zu professionalisieren“.