TSG hofft auf Erfolg im letzten Heimspiel gegen HSG Northeim

Bastian Harendt will sich auch im letzten Heimspiel gegen HSG Northeim noch einmal durchstarten. (Foto: Holger Staab)

Saisonendspurt in der Handball-Oberliga

BURGWEDEL (hs). Die Handball-Oberliga befindet sich auf der Zielgeraden. Die zwei letzten Begegnungen beenden die Saison 2009/2010. Für die Turnerschaft Großburgwedel könnte eine erfolgreiche Saison zu Ende gehen. Die Mannschaft um Trainer Mirco Hollstein hat in vielen Spielen überzeugt und könnte, nach der 35:39-Niederlage bei MTV Post Eintracht Celle, die Spielzeit mit zwei guten Partien abrunden. In der Tabelle ist das Saisonziel, einen Platz unter den ersten fünf Teams zu erreichen, noch zu schaffen. Ein Sieg am Sonnabend, 1. Mai, ab 19 Uhr gegen HSG Northeim wäre dazu allerdings, bei zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenfünften Celle, eine Voraussetzung.
Alles andere als ein Erfolg im Heimspiel gegen Northeim ist für Hollstein eine Enttäuschung. Der TSG-Trainer hasst Niederlagen und auch in einem Spiel, in dem es für die TSG um keinen Aufstieg oder Abstieg geht, fordert er von seinem Team eine optimale Einstellung und Leistungsbereitschaft bis zur Schlusssirene. Immerhin spielen die TSGer nicht in der Regionsliga, sondern in der höchsten Spielklasse in Niedersachsen. Dementsprechend sind auch seine Anforderungen und zudem soll in eigener Halle den Fans ein Vorgeschmack auf die neue Saison 2010/2011 geboten werden. Da will die TSG wieder eine gute Mannschaft aufbieten, die um den Aufstieg in die Regionalliga mitspielen kann. Im Hintergrund des Teams wird daran bereits eifrig geplant.
Zunächst steht aber das Heimspiel gegen die HSG Northeim auf dem Spielplan. In der Hinrunde konnte die TSG in Northeim auftrumpfen und nahm einen deutlichen 33:26-Erfolg mit auf den Heimweg. Eine jederzeit ordentliche Leistung, denn die HSG hat sich in dieser Saison lange Zeit im Vorderfeld der Tabelle aufgehalten. Das machen 23:13-Punkte nach dem 18. Spieltag deutlich. Im Verlauf der Spielzeit kam dann aber ein Bruch ins Team und nach einer Niederlagenserie von zehn Spielen ist Northeim mittlerweile auf den 11. Tabellenplatz abgerutscht.
Das sollte Mirko Thieme und seine Mitspieler aber nicht zu optimistisch machen. Die TSG wird ab der ersten Spielminute hellwach sein müssen, damit der HSG keine Überraschung in Burgwedel gelingt. Mit Spielmacher Jan-Niklas Falkenhain und Rückraumspieler Kai Effler haben die Gäste zwei torgefährliche Spieler in ihrem Kader, die der TSG Deckung schmerzliche Treffer zufügen kann. Zudem ist auch Kreisläufer Kai Kühn zu beachten. Hat er erst einmal den Ball, ist er schwer zu halten.
Damit lastet auf der gesamten TSG-Defensive eine große Verantwortung, denn die Gegenspieler der Northeimer müssen rechtzeitig am Wurf gehindert werden. Aber die TSG hat ja noch ihre Keeper Felix Holzbrecher und Jörg-Uwe Lütt im Hintergrund, die an guten Tagen zudem viele Bälle entschärfen können. Klappt das Zusammenspiel auch am Sonnabend wieder gut, dann sollten wenige Gegentreffer fallen.
Neben der Abwehrleistung ist aber auch die Chancenverwertung für einen doppelten Punktgewinn entscheidend. Zuletzt nahm Bastian Harendt oftmals die Verantwortung auf sich und sorgte mit Würfen aus der zweiten Reihe für wichtige Treffer. Aber auch der variable Angriff mit Richtungsänderungen und schnellem Passspiel sorgt bei den Gegnern immer wieder für Lücken in der Defensive. Gelingt es auch gegen Northeim wieder, die Angriffe ruhig und besonnen auszuspielen und die Lücken in der Deckung zu finden, dann sollte ein letzter Heimsieg in der laufenden Oberligasaison auch gelingen.