Trotz Landregen - Maifeier sehr gut besucht

Der Spielmannszug des Schützenvereins Kleinburgwedel erwies sich als wetterfest und ignorierte den leichten Landregen einfach. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Spielmannszug Kleinburgwedel zeigte sich wetterfest

KLEINBURGWEDEL (hhs). „Ist der Mai schön kühl und nass, dann füllt er dem Bauern Scheuer und Fass“, diese alte Bauernregel hat auch heute noch ihre Bedeutung: Verläuft der Mai bei Temperaturen unter 20 °C und wird er mit einiger Regelmäßigkeit von Regen beglückt, dann hat der Bauer beste Chancen auf eine gute Ernte. Gute Ernten bringen viel Masse und damit gute Preise auch für die Verbraucher.
Der erste Tag des Wonnemonats bot an kühlen Temperaturen einiges und an Nässe reichlich. Morgens um 7.00 Uhr machte leises Tröpfeln, das sich schnell in einen ordentlichen Regenguss verwandelte, alle Illusionen der Maifeiern-Veranstalter zunichte. Ohne ein Dach über dem Kopf oder mindestens einen Pavillon schienen Maifeiern undurchführbar.
In Kleinburgwedel wurden die Bierzeltgarnituren gar nicht erst im Freien aufgebaut, einige standen dann im Feuerwehrhaus. Selbst der Getränkestand wurde im Trockenen platziert. Der Maibaum war schnell aufgestellt am späten Vormittag, und dann, siehe da, kamen die Kleinburgwedeler in Scharen zu ihrer Maifeier.
Die Gäste sich allgemein als absolut wetterfest.
Die Kinder spielten im Regen vor dem Feuerwehrhaus. Ein Knirps hatte den Schlegel für eine große Pauke des Spielmannszuges entdeckt. Er malträtierte das Trommelfell des Instruments damit und entdeckte schnell den Takt. Nach ein paar Sekunden hatte er einen richtig guten Viervierteltakt zuwege gebracht, trotz Regen, was die Mitglieder des Spielmannszuges animierte, dann ohne Dach über dem Kopf im Nieselregen fröhliches Liedgut aufzuspielen. Für diesen wetterfesten Auftritt gab es kräftigen Beifall der Besucher.
Als die Zeiger der Uhr unaufhaltsam auf Mittag zu rückten, bildete sich eine Schlange vor dem Grill am Feuerwehrhaus. Die Veranstalter und Organisatoren von Ortsrat und Feuerwehr freuten sich, dass ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger sie nicht im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen ließen, sondern in beinahe ebenso großer Zahl zum Maifest in Kleinburgwedel erschienen waren wie in den Vorjahren.