Traumwetter zum 1. Garagenflohmarkt

Kinderkleidung und Spielsachen wurden gut verkauft.

Stöbern und Handeln in 86 Garagen und Höfen

FUHRBERG. Der 1. Garagenflohmarkt lockte am vergangenen Sonntagnachmittag viele Schnäppchenjäger nach Fuhrberg. Es schien, als ob der ganze Ort auf den Beinen war. Gerade zur Kaffeezeit waren zahlreiche Familien unterwegs und nutzten den Flohmarkt für einen gemütlichen Sonntagsspaziergang. Viele Besucher hatten auch die Fahrräder gesattelt – die beste Möglichkeit, um die Stände im gesamten Ort zu erkunden.
In 86 Garagen, auf Höfen und Grundstücken konnte ab 11 Uhr gefeilscht, gestöbert oder nur geklönt werden. Bunte Luftballons wiesen den Weg zu den Verkaufsständen. Diese waren von A wie in der Alten Burgwedeler Straße bis hin zu Z wie Zur alten Burg zu finden. Für das leibliche Wohl sorgten die Fuhrberger Gastronomen, die ihre Pforten geöffnet hatten.
Besonders auf den Höfen herrschte ein buntes Flohmarkttreiben. Verkauft wurde alles – von Kinderkleidung und Spielzeug über Bücher und Bilder bis hin zu Geschirr und Oma`s Besteck – eben alles, was der heimische Dachboden hergab. Platz schaffen im Keller war die Devise! So auch bei Inga Meyer, die hauptsächlich Kinderkleidung, Schuhe und Spielsachen anbot. „Da hat sich viel zusammen gesammelt, ich freue mich über das rege Interesse“, so die Fuhrbergerin.
Iris Mazur hatte nahe der Kirche ein großes Sammelsurium an Dachbodenschätzen aufgebaut. Unter den großen schattigen Bäumen - bei Temperaturen um 30 Grad Celsius der ideale Platz – bot sie Schmuck, Kleinmöbel, Taschen, Kleidung, Glaswaren, Keramik und viel Dekoratives. Vieles waren Mitbringsel aus Urlauben und von Ausflügen in die weite Welt. „Den Schmuck habe ich zum Beispiel aus Kuba mitgebracht“, so Iris Mazur. Viel gereist ist sie, auch nach St. Petersburg oder nach Georgien. „Von dort stammen viele Artikel, die ich hier anbiete“, erzählt sie. Auch Kleiderbügel aus endlosen Perlen oder original handgemachte italienische Keramik ist unter den Flohmarktartikeln zu finden. „Bislang ist es noch etwas ruhig, aber ich hoffe, auf gute Geschäfte“, so Iris Mazur.