Top-Favorit TS Großburgwedel erwartet TV Eiche Dingelbe

Christopher Mundt durchbricht die gegnerische Abwehr und taucht frei vor dem Gästetorwart auf. (Foto: Holger Staab)

Weniger als ein deutlicher Erfolg ist eine Überraschung

BURGWEDEL (hs). Das Ziel im Blick, aber die Verfolger im Nacken. Die Turnerschaft Großburgwedel darf sich in der Handball-Oberliga keine Ausrutscher erlauben, damit das Ziel Aufstieg in die 3. Liga nicht gefährdet wird. Schon gar nicht gegen ein Team aus der unteren Tabellenhälfte. Und so eine Mannschaft gastiert am Sonnabend, 27. November, ab 19 Uhr beim Tabellenführer, es ist TV Eiche Dingelbe.
Bisher haben die TSG-Spieler um Trainer Heidmar Felixson alle Probleme souverän gemeistert und auch Verletzungssorgen weggesteckt. Sie führen die Tabelle der Oberliga an und sollten auch gegen Dingelbe in eigener Halle keine Schwierigkeiten haben. Allerdings wird der TV nicht ohne Gegenwehr in der Halle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ in Burgwedel auflaufen. Alle Teams der Oberliga jagen den Favoriten TSG und so wird sich auch Dingelbe gegen die Übermacht um Robertas Pauzuolis wehren.
In der vergangenen Saison noch knapp dem Abstieg entronnen, hat Dingelbe in dieser Saison bisher einen durchaus positiven Eindruck hinterlassen, ohne aber zu glänzen. Der 33:31-Erfolg gegen Favorit VfL Hameln am vergangenen Wochenende verdeutlicht die Gefahr, die vom Gästeteam ausgeht. Mit den Rückraumspielern Markus Wächter und Jan Kolja Strube sind die gefährlichsten Akteure schnell ausgemacht. Aber die Gäste bieten oft eine geschlossene Mannschaftsleistung und mit der Motivation, einen Topfavoriten zu überraschen, darf kein Team unterschätzt werden.
Das will Felixson seinen Spielern auch vermitteln und für eine engagierte Anfangsphase sorgen. Die Burgwedeler Defensive soll die beiden Haupttorschützen Strube und Wächter in ihrem Wirkungskreis einschränken und kommt einmal ein Wurf durch die Deckung, steht mit Jörg-Uwe Lütt immer noch ein reaktionsschneller Keeper zwischen den Pfosten.
Entscheidend wird aber der Angriff sein. Die TSG hat neben einer sicheren Abwehr mit durchschnittlich 30 Gegentreffern einen torhungrigen Angriff und schaffte über 35 Tore pro Spiel. Die besten Chancenverwerter sind dabei Lars Eichelmann, Pauzuolis und Spielertrainer Felixson, die selten neutralisiert werden können. Auf diese gute Angriffsleistung will der Gastgeber auch am Sonnabend bauen und so den TV Eiche Dingelbe bezwingen.
Ein weiterer doppelter Punktgewinn würde die Tabellenführung mit drei Punkten Vorsprung vor Verfolger HSG Northeim sichern und die nächsten Punktspiele bei MTV Soltau und gegen MTV Post/Eintracht Celle könnten locker angegangen werden.