Tausende zogen über die Automeile

Die Automeile Großburgwedel zog die Besucher in die Von-Alten-Straße. Neufahrzeuge namhafter Hersteller waren ebenso vertreten wie edle Gebrauchte. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: MOSS Delikatessen und andere örtliche Anbieter verwöhnten die Gäste. (Foto: B. Garms-Polatschek)
 
Die Oldtimer der Isernhagen Classic Ausfahrt waren gern gesehene Gäste auf der Automeile.  (Foto: B. Garms-Polatschek)

Fahrzeugvielfalt und Oldtimerkorso vom Publikum bestaunt

GROSSBURGWEDEL (bgp). „Die Händler haben die Automeile als durchweg positiv gesehen und waren begeistert von den Gesprächen mit den Kunden, die große Vielfalt an Fahrzeugen kam sehr gut an“, fasste Organisator Dirk Breuckmann die positive Resonanz auf die vierte Automeile Großburgwedel zusammen. Am vergangenen Samstag passte alles. Das Wetter lockte mit Sonne und angenehmen Temperaturen, das umfassende Fahrzeugangebot vom Kleinwagen bis zum luxuriös ausgestatteten SUV stieß auf sehr großes Interesse. Neueste Modelle namhafter Autohersteller wie Ford, VW, Jeep, Fiat, Skoda, Citroen, Renault, BMW und Mercedes sowie viele andere mehr waren vertreten. Wer sich für ein edles Gebrauchtfahrzeug interessierte, hatte bei Bartels-Automobile.de eine große Auswahl an Fahrzeugen. Für das leibliche Wohl sorgten die Gastronomiestände örtlicher Anbieter wie MOSS Delikatessen und die Burgwedeler Brauerei mit köstlichen Fischbrötchen und einem frisch gezapften Bier. Beides wurde von den Gästen in der anregenden Atmosphäre genossen wurden. Süßes oder Herzhaftes hatte die Creperie im Angebot. Ein umfassendes Begleitprogramm sorgte außerdem für Spaß bei Groß und Klein. Als Glücksfall, der gleich zu Beginn ab 10.00 Uhr für eine volle Automeile sorgte, erwies sich die dritte Isernhagen Classic Oldtimer-Ausfahrt. Eine Viertelstunde zuvor waren die ersten Fahrzeuge am Isernhagenhof gestartet. Die Strecke führte auf die Von-Alten-Straße und bot besonders am Kontrollpunkt auf Höhe des Domfront-Platzes einen weiteren Blickfang für die Besucher. Im Zweiminutentakt zogen die liebevoll gehegten Fahrzeuge an den Zuschauern vorbei, die begeistert fotografierten und in Erinnerungen schwelgten. Siebzig motorisierte Klassiker fuhren im Laufe des Vormittags an den Ständen mit den Modellen aus der heutigen Zeit vorbei.

Dort zeigten sich große Automarken. Erstmals dabei Volvo Händler Erdmannsky aus Celle, der die neuesten Modelle vorstellte. Besonders gefragt war der Volvo SUV XC 90. Der kraftvoll motorisierte Wagen mit luxuriöser Ausstattung faszinierte auch Peter Stiegler aus Bissendorf Wietze. Bisher sei er mit seinem E-Klasse-Mercedes durchaus zufrieden, doch der Volvo sei mit dem komfortablen Einstieg und der guten Ausstattung eine reizvolle Alternative. Die Automeile sei eine gute Gelegenheit, um sich unterschiedliche Fahrzeuge anzuschauen und sich ein Bild vom aktuellen Angebot zu machen, begründete der "hochmotivierte Autotester“ seinen Besuch. Alt und Neu vereinten sich auf der Ecke am Eiscafé, wo sich zwei betagte VW-Käfer und die Elektrofahrzeuge der Marke Tesla gegenüberstanden. Wie von Geisterhand bewegt glitten die neuen Fahrzeuge von einer kurzen Fahrt wieder auf ihren Standort an der Einfahrt zur. Auch auf dem Domfront-Platz wurde das Thema „Eletro-Mobilität“ nicht nur mit entsprechenden Fahrzeugen anschaulich präsentiert, sondern auch seitens der Klimaschutzagentur Region Hannover mit umfassenden Informationen flankiert. Passend dazu in der Mitte der Automeile die Ausstellung der Nissan-E-Mobility Flotte.

Beeindrucktes Staunen herrschte am Stand der Verkehrswacht Diepholz, die mit einem Überschlag-Rettungs-Simulator, kurz „Chrissy“ genannt, vor Ort war. Das Ehepaar Meier aus Neustadt ist bei der Ortsdurchfahrt eher zufällig vorbei gekommen und hatte an der Automeile gestoppt. „Man spürt sehr realistisch, wie schnell so ein Unfall passieren kann“, erklärte das Paar angesichts der Fliehkräfte, die dabei entstehen können. Wenige Meter weiter präsentierte die Bundespolizei ein Sondereinsatzfahrzeug und die Jugendfeuerwehr Großburgwedel war mit spannenden Aktionen vertreten. Das rote Feuerwehrfahrzeug zog gerade Kinder magisch an und wurde von ihnen eingehend besichtigt.

Am Montag darauf zeigte sich Dirk Breuckmann in der Nachlese begeistert. Der Auf- und Abbau sei jeweils in rund einer Stunde erledigt gewesen. Vom Autohaus Ahrens habe er bereits eine dezidierte Rückmeldung erhalten. Inhaber Carsten Ahrens werde schon am Nachmittag einen Termin wahrnehmen, den er am Sonnabend während eines Kundengespräches auf der Automeile vereinbart hatte.