Stopp für Sachspenden

Kein Platz mehr: die Kirchengemeinde St. Paulus nimmt keine Sachspenden mehr entgegen. (Foto: Tina Fischer/St. Paulus Großburgwedel)

Die Lagerkapazitäten der katholischen St.-Paulus-Gemeinde sind erschöpft

Großburgwedel (r/bs). Am vergangenen Dienstag sind die in der katholischen St.-Paulus-Gemeinde Großburgwedel gesammelten Sachspenden auf den Weg in die Ukraine gebracht worden.
Ein Helfer-Team mit Ehrenamtlichen aus der St. Paulus-Gemeinde sowie zwei Klassen der Pestalozzi-Schule Burgwedel mit ihren Lehrkräften haben gemeinsam mit Pastor Mykhailiuk die Fahrzeuge beladen. Vier Transporter und zwei Anhänger wurden komplett gefüllt zur ukrainischen Gemeinde St. Wolodymyr nach Hannover gefahren, um dort die Sachspenden auf die bereitstehenden LKW zu verladen.
Auch die Hilfsbereitschaft in Hannover ist überwältigend. Ebenso wie bei der Paulus-Kirchengemeinde sind alle Lagerkapazitäten völlig erschöpft. Aus diesem Grund werden keine Sachspenden mehr entgegen genommen. 
Die täglich wechselnde Lage der Bedarfe wird mit Sicherheit weitere Spendenaufrufe mit sich mitbringen, besonders dann, wenn Geflüchtete in unserer Gemeinde und Region ankommen. Alle Spender werden gebeten, diesen Geist der Spendenbereitschaft beizubehalten, weitere Sachspenden aber vorerst zu Hause zu lagern, bis wieder zu weiteren Sammelaktionen aufgerufen wird.
Die St. Paulus-Gemeinde steht in engem Kontakt mit der ukrainischen Gemeinde St. Wolodymyr in Hannover. Medizinische Produkte in jeder Form sind das, was gerade am dringendsten gebraucht wird. Wer jetzt sofort helfen möchte, kann dies mit einer Geldspende. Mit dem Geld können gezielt Produkte gekauft und bestellt werden, die dringend benötigt werden. Die Lage vor Ort verändert sich täglich bis stündlich. Flexibel auf Bedarfe reagieren zu können, das hilft den Organisierenden gerade am allermeisten.
Überweisungen von Geldspenden gelangen über das Konto Pfarrgemeinde St. Paulus
IBAN: DE41 2505 0180 1050 2428 07, Kennwort: Ukraine-Hilfe, an die richtige Stelle. Gern können auch Spenden einfach in einen Briefumschlag mit dem Stichwort „Ukraine-Hilfe“ in einen Kollekten-Korb gelegt oder in den Briefkasten des Pfarrbüros eingeworfen werden.