Stimmungsvolle Besinnung zur Passionszeit

Horst Schäfer (l.) gab Einblicke in die Imkerei (r. daneben die Pastoren Jens Blume und Rainer Henne, Pastorin Reni Kruckemeyer-Zettel). (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Burgwedels Kirchengemeinden luden zu Abendandachten an „wunden Punkten in der Stadt“ ein

BURGWEDEL (bgp). Mit einer Reihe von Abendandachten zur Passionszeit begingen die örtlichen Kirchengemeinden drei „wunde Punkte in Burgwedel“. Unter dem Motto „EinBlick“ begrüßten fünf Pastoren der Gemeinden jeweils an verschiedenen Orten die Besucher und hielten eine Kurzpredigt zum Thema Schöpfung.
Der stimmungsvolle Auftakt dieser Reihe fand am Montagabend im idyllisch gelegenen Fuhrberger Bienenzaun statt. Gebannt lauschten rund 30 Besucher den Worten der Burgwedeler Pastoren, gewärmt von den letzten Strahlen der sinkenden Abendsonne. Der Vorsitzende des Imkervereins Burgwedel-Isernhagen, Horst Schäfer, erklärte Ursprünge und Zusammenhänge der Bienenvölker, die in freier Natur auszusterben drohen.
Pastor Rainer Henne nahm die Frage „Warum tue ich das?“ auf und führte den Gästen vor Augen, dass Menschen oft wider besseren Wissens handelten und dann feststellten: „Das habe ich so nicht gewollt.“ Als Beispiel zum Thema nannte er Autofahrten oder Flugreisen, die für das globale Klima zwar schädlich seien, aber trotzdem durchgeführt würden. Auch wenn das im Leben der Menschen immer wieder vorkäme, sei es gut, sich dieser Frage zu stellen, um das eigene Handeln mit dessen Folgen stets zu bedenken und die Schöpfung im Auge zu behalten. Musikalisch begleitet wurde die Andacht im Bienenzaun vom Fuhrberger Posaunenchor.
Am Dienstagabend fand die Andacht auf dem Kleinburgwedeler Hof Kreuzkamp statt, wo Günther Kreuzkamp Einblicke in artgerechte Weidetierhaltung gab, mittwochs trafen sich die Andachtsbesucher an der Bio-Gas-Anlage des Hofes Büchtmann in Thönse. Der Bläserkreis St. Marcus sorgte an beiden Orten für stimmungsvolle musikalische Untermalung.