St. Petri und St. Marcus laden zur Themenwoche

Vorträge und Gespräche zum Erwachsenwerden

WETTMAR/GROSSBURGWEDEL (r/bs). Die Kirchengemeinden St. Petri Großburgwedel und St. Marcus Wettmar laden im Februar wieder zu einer Themenwoche ein. Im Mittelpunkt stehen Vorträge und Gespräche über das Erwachsenwerden.
„Was heißt hier erwachsen? - Rituale auf dem Lebensweg: Inspiriert von der Geschichte Jakobs, der seinem Bruder das Erstgeborenenrecht für ein Linsengericht abkauft und dabei doch nicht wirklich gesegnet leben kann, wird der Frage nach gegangen, was Eltern und Kindern auf dem Weg durchs Leben wertvoll sein kann. Die ersten beiden Abende beginnen mit einem kleinen Imbiss. Zur Einstimmung werden am ersten Abend kleine Linsengerichte gereicht. Die Abende finden erstmalig an wechselnden Orten in den Gemeinden statt.
Der erste Themenabend findet am Montag, den 13. Februar, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus St. Marcus Wettmar unter dem Motto „Wertkonflikte und Erwachsenwerden“ statt. Jakob und Esau sind ein gutes Beispiel für unterschiedliche Wertsetzungen. Rituale wie Taufe, Konfirmation, Eheschließung - Besiegeln sie, was ist und nun so bleiben soll oder regen sie an zu Lebendigkeit und Veränderung? Referieren wird Dr. phil. Albert Wucherpfennig, Theologe und Psychoanalytiker
„Rituale als Hilfe auf dem Weg ins Erwachsensein“ heißt es dann am Dienstag, den 14. Februar, um 19.30 Gemeindehaus St. Petri, Großburgwedel. Führerschein, Wahlrecht, Mündig Werden... als bedeutende Schritte zum Erwachsenwerden. Können hierfür Rituale gefunden und entwickelt werden? Referentin ist Ester H. Böhlcke, Gestaltsoziotherapie/Integrative Therapie, Bewegungspädagogin.
Gerhard Tiemeyer, Pädagoge, Heilpraktiker für Psychotherapie, behandelt am letzten Abend, Mittwoch, 15. Februar, dann das Thema „Erwachsenwerden im Spiegel der Märchen“. Zeitlose Geschichten über gute und schwierige Familienbeziehungen und wie Kinder lernen, eigene Wege zu finden. Beginn ist um 19.30 Uhr in der St. Petri-Kirche in Großburgwedel.