Spuren im Sand: Diavortrag von Dr. Klaus-Dieter Meinhold

Zur Geschichte von Kulturfunden im Sudan

GROSSBURGWEDEL (hhs). Der Film-und Diakreis der Seniorenbegegnungsstätte Großburgwedel, Gartenstaße, lädt am Mittwoch, 5. Juni um 10.00 Uhr ein zu einem Vortrag unter dem Titel „Spuren im Sand – Zur Geschichte von Kulturfunden im Sudan“. Referent ist Dr. Klaus-Dieter Meinhold.
Die Bayuda-Wüste liegt im großen Nilbogen zwischen Atbara, Abu Hamed und Korti, etwa 400 km nördlich von Khartoum. Dieses Gebiet von 40.000 qkm wurde in den Jahren 1946-78 von einer Gruppe von Geologen und Ingenieuren der Bundesanstalt für Geowissenschaften in Hannover gemeinsam mit sudanesischen Kollegen erstmals geologisch kartiert und auf wirtschaftlich verwertbare Mineralvorkommen untersucht.
„Als Nebenprodukt dieser Arbeiten habe ich an vielen Fundpunkten Steinzeit-Werkzeuge gesammelt und Funde von Fels-Ritzzeichnungen und Grabstätten dokumentiert“, so der Autor Dr. Klaus-Dieter Meinhold. Der Vortrag wird Bilder zeigen von Land und Leuten im Arbeitsgebiet, auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der deutschen Experten und ihrer Familien im Sudan eingehen, kurz etwas über die Ergebnisse der geologischen Arbeiten erzählen und Bilder der prähistorischen und historischen Kulturfunde zeigen und kommentieren.
Die Sammlung von Steinzeitwerkzeugen und Platten mit Fels-Ritzzeichnungen habe ich dem Kestner Museum in Hannover geschenkt. Die Werkzeuge wurden an der Universität Breslau untersucht und datiert. Das geschätzte Alter liegt bei über 115.000 Jahren, also in der Altsteinzeit


















Die Sammlung von Steinzeitwerkzeugen und Platten mit Fels-Ritzzeichnungen habe ich dem Kestner Museum in Hannover geschenkt. Die Werkzeuge wurden an der Universität Breslau untersucht und datiert. Das geschätzte Alter liegt bei über 115.000 Jahren, also in der Altsteinzeit.