Spitze in der Minimalinvasiven Chirurgie

Einmalig in der Region Hannover und darüber hinaus: Dr. Aref Alemi, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im KRH Klinikum Großburgwedel, ist einer von wenigen MIC III Spezialisten für minimalinvasive Chirurgie. Gratulation zum Erfolg kommt von Dr. Antje Hoffmann, Ärztliche Direktorin im KRH Klinikum Großburgwedel. (Foto: Klinikum Region Hannover)

Dr. Aref Alemi gehört zur Spitze der gynäkologischen Operateure in Deutschland

Großburgwedel (r/bs). Möglichst kleine Schnitte und möglichst große Präzision bei Operationen – darum geht es bei minimalinvasiven Eingriffen. Minimalinvasiv, das bedeutet: Operieren in der Schlüssellochtechnik.
Die behandelnden Medizinerinnen und Mediziner können mit Hilfe spezieller Instrumente durch sehr kleine Öffnungen in der Haut und dem Gewebe an das Operationsfeld gelangen. Unter Kamerakontrolle wird dann behandelt. Für die Patientinnen bedeutet dies: Weniger Schmerzen, weniger Einschränkungen nach dem Eingriff und eine schnellere Genesung.
„Gerade in der Gynäkologie haben diese endoskopischen Operationstechniken einen hohen Stellenwert erreicht“, verdeutlicht Dr. Antje Hoffmann, Ärztliche Direktorin im KRH Klinikum Großburgwedel. „Insofern ist es sehr beachtlich, dass unser Chefarzt, Dr. Aref Alemi, mittlerweile zu den nachweislich erfahrensten Operateuren und Ausbildern der Republik in diesem Bereich gehört.“
In Deutschland gibt es etwa 17.000 Fachärztinnen und Fachärzte für Frauenheilkunde. Lediglich 102 von ihnen haben den Status MIC III in ihrem Zentrum. Dr. Alemi ist einer von ihnen. Das bedeutet: Er und seine 101 Kolleginnen und Kollegen können andere Ärzte auf dem höchsten Niveau in die Feinheiten der minimalinvasiven Chirurgie einführen.
„Für mich und das Team hier in der Klinik ist das natürlich eine tolle Nachricht“, freut sich Alemi. „Dieses Zertifikat zeigt, mit wie viel Engagement und Leidenschaft wir hier zusammenarbeiten und versuchen, die bestmöglichen Ergebnisse für unsere Patientinnen zu erzielen.“
Die Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Endoskopie hat ein strukturiertes Ausbildungskonzept für Ärztinnen und Ärzte entwickelt, um diese stufenweise an die modernen Verfahren heranzuführen. Dabei können einzelne Kliniken sich in unterschiedlichen Stufen qualifizieren.
Es gibt die Stufen MIC I, MIC II und MIC III. Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und ihr Chefarzt sind in der ganzen Region Hannover und darüber hinaus die einzigen, die über die hohe Qualifizierung MIC III verfügen. Als gynäkologisch-endoskopisches Zentrum können hier verstärkt Nachwuchsoperateure ausgebildet werden.
Das große Knowhow kommt den Patientinnen bei vielen Erkrankungen und Eingriffen zu Gute. Beispielsweise bei Eingriffen am Beckenboden bei der Senkung der Genitalorgane, an der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses, an den Lymphknoten bei Krebsoperationen oder auch bei Inkontinenz-Operationen.