SPD-Kinderfest in Wettmar litt unter Regenwetter

Die Organisatoren des SPD-Kinderfestes hatten wieder einen Spiele-Parcours aufgebaut: Lothar Urban betreute den Stand mit dem „Erbenshammer“. (Foto: Renate Tiffe)

Zahlreiche Gäste aus der Politik – wenige Besucher

WETTMAR (ti). Das SPD-Kinderfest in Wettmar kann auf eine fast 20-jährige Tradition zurückgreifen – so schlimm wie diesmal hat ihm das Wetter aber selten mitgespielt. Diejenigen Kinder mit ihren Eltern, die sich anfangs noch zum Dorfplatz aufgemacht hatten, waren schnell wieder zu Hause. Es machte keinen Spaß angesichts des Regens.
Dabei hatten die Organisatoren um den Vorsitzenden Siegfried Schramke wieder eine Art Spiele-Parcours aufgebaut mit Schaumkuss-Weitwurfmaschine, Erbsen-Hammer, einer Melkkuh und mehreren anderen Spielen. Und auch die AWO lud wie immer auf ihren Trödel-Stand ein. Aber selbst die Hüpfburg auf dem Platz stand nach einiger Zeit wieder leer. Vom üblichen Kinderflohmarkt war nichts mehr zu sehen.
Am meisten Anklang fand noch die Kaffeestube oben im Dorfgemeinschaftshaus. Die AWO hatte für ein reichhaltiges Kuchenbüfett gesorgt und Karin Foerth und Donate Marcello waren am Ende nicht unzufrieden mit dem Ergebnis in der Kasse. Im Gegensatz zu früheren Kinderfesten war aber noch Kuchen übriggeblieben. Das Geld wird traditionell für das Kinderheim in List auf Sylt gespendet.
Nicht beklagen konnte sich die Wettmarer SPD über die Anzahl der Gäste, die sich trotz des schlechten Wetters einfanden. Es ist Wahlzeit. Die Ratsfrauen Angela Brix und Madeleine Ahlers halfen bei der Standbetreuung. Die Burgwedeler Parteivorsitzende Karin Beckmann und der Regionsabgeordnete Andreas Strauch schauten vorbei. Ratsherr Sigmar Tacke aus Fuhrberg war da und Wettmars Ortsbürgermeister Rainer Fredermann ließ sich vom Ratsherrn Lothar Urban den - selbstkonstruierten - Erbsenhammer erklären.
Schon eine Stunde vor dem offiziellen Ende um 18.00 Uhr hatten alle ihre Sachen wieder eingepackt. Das diesjährige Kinderfest war sozusagen ins Wasser gefallen.