Sommertour des Regionspräsidenten: „Mal sehen, was in der Region los ist“

Vom Burgwedeler Krankenhaus aus startete Regionspräsident Hauke Jagau mit großer Begleitung zur Sommertour durch Burgwedel und Isernhagen. (Foto: Renate Tiffe)

Hauke Jagau auf Fahrradtour durch Burgwedel und Isernhagen

BURGWEDEL/ISERNHAGEN (ti). Im vergangenen Jahr hatte er mit den Sommertouren per Fahrrad durch die Region begonnen. Die zweite Tour in diesem Sommer führte Regionspräsident Hauke Jagau nach Burgwedel und Isernhagen. Etwa 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – unter ihnen Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt - hatten sich am Dienstagmittag zum Start am Burgwedeler Krankenhaus eingefunden.
Er wolle „mal sehen, was in der Region los ist“, begrüßte Jagau die Mitradler, nachdem er vorher schon mit dem ärztlichen Direktor Dr. Joachim Lindner zusammengetroffen war. Er sei stolz auf das Klinikum der Region, zu dem das Krankenhaus in Großburgwedel gehört, betonte er. Das hohe Defizit, das 2004 beim Zusammenschluss aller regionseigenen Kliniken bestanden habe, sei jetzt weg. „Wir wollen nichts verdienen. Was die Krankenhäuser erwirtschaften, wird wieder investiert. Uns geht es um die Gesundheit der Menschen und da sind wir auf einem guten Weg“, unterstrich er. Speziell zum weiteren Ausbau dieses Krankenhauses äußerte er sich nicht. Lindner, der das Krankenhaus „gut aufgestellt“ sieht und zertifizierte Schwerpunkte für die Zukunft ankündigte, sprach von einer weiteren Entwicklung, für die „im Spätsommer die Feinheiten“ ausgearbeitet werden sollen.
Fürsorglich wies der Regionspräsident darauf hin, dass beim Fahren größere Abstände eingehalten werden sollten („wir wollen heute nicht mit Knochenbrüchen die Leistungsfähigkeit des Krankenhauses testen“) Und ab ging es in Richtung Wettmar. Dort hatte der Vorsitzende des Heimatvereins, Gerhard Brenneke, Gelegenheit, am Standort „Auf der Horst“ den Aufbau der Bockwindmühle zu erklären. Wieder zurück in Großburgwedel stand als nächstes die Senioren-Begegnungsstätte auf dem Programm, deren außergewöhnlich großes ehrenamtliches Engagement den hohen Gast beeindruckte. Eine halbstündige Besichtigung der Firma Kind schloss sich an.
Danach begaben sich die Radler auf Isernhagener Terrain, wo einige Radler neu hinzustießen, unter ihnen Bürgermeister Arpad Bogya und die Ortsbürgermeisterin von NB, Renate Matz-Schröder. Der Isernhagenhof war das nächste Besichtigungsziel. Pünktlich um 17.30 Uhr landete die Gruppe dann auf dem Wöhler-Dusche-Hof, wo im Garten schon die Kaffeetafel gerichtet war - nach 28 Kilometern Fahrt gerade das Richtige für die Gäste und zu dieser Jahreszeit einer der schönsten Plätze in Isernhagen. Eine Führung durch das Museum musste dennoch sein. Vorstandsmitglied Klaus Heuer wies auf die vielen Umbaustufen hin und erzählte vom Leben damals, als das offene Herdfeuer Tag und Nacht brannte. Nach dem Eintrag ins Gästebuch und einer Stärkung am Kaffeetisch ließ es sich der Regionspräsident nicht nehmen, auch den Museumsgarten zu bewundern und das Backhaus. Es gebe viele spannende Orte in der Region, meinte er am Ende. Der Besuch des Museumshofes war ein „superschöner Abschluss“ dieser Tour.