Sommercamp der Stadt Burgwedel schreibt Erfolgsgeschichte fort

Die Ferienbetreuung für Sechs- bis Elfjährige in der Stadt Burgwedel war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Betreuung von Kindern in den ersten drei Ferienwochen

GROSSBURGWEDEL (hhs). Das Sommercamp ist eine besondere Leistung, die die Stadt Burgwedel seit 2005 den berufstätigen Eltern jedes Jahr in den ersten drei Wochen der Sommerferien bietet. Sie können ihre sechs- bis elfjährigen Kindern dazu anmelden und diese werden dann in den ersten drei Wochen der Sommerferien in der Ganztagsschule in Großburgwedel betreut. Dabei muss man nicht den gesamten Zeitraum buchen, das Sommercamp ist immer auf eine Woche zugeschnitten. Von Beginn an war dieses Modell ein großer Erfolg, was sich an der großen Resonanz auch in diesem Jahr wieder zeigt: In den ersten beiden Wochen dieses Sommercamps waren weit über 60 Kinder angemeldet, am Ende dieser Wochen werden wohl noch weitere 20 hinzu gekommen sein.
Das Sommercamp findet immer in der Offenen Ganztagsschule statt, hat aber mit „Schule“ im eigentlichen Sinn gar nichts zu tun. Hier geht es um Spiel und Spaß, natürlich unter fachlich kompetenter Anleitung. Julia Bartling, inzwischen examinierte Sozialpädagogin, hat das Camp in den vergangenen drei Jahren geleitet und sie wird unterstützt von drei ebenfalls ausgebildeten Pädagogen. Sie ist fest davon überzeugt, dass die Konzeption richtig ist. „Wir haben in diesem Jahr viele Kinder hier, die auch schon in den vergangenen Jahren am Sommercamp teilgenommen haben“, führt sie zu Begründung an. „Und es gibt auch einige, die unser Angebot in der ersten Ferienwoche zum ersten Mal ausprobiert haben und sich dann gleich für die folgende Woche wieder angemeldet haben“. Das Konzept scheint für die angesprochene Altersgruppe voll aufzugehen. Es gibt Mitmachangebote, bei denen es aber keinerlei Mitmachpflicht gebe. Wer zum Beispiel viel lieber Billard spielen würde anstatt das Bastelangebot wahrzunehmen, könne das tun.
Der Tag im Sommercamp beginnt mit einer offenen Eingangsphase mit Frühstück und Spielen, daran an schließen Angebote wie Geschicklichkeitsspiele, MP3-Player-Taschen basteln, Fußballturnier, Spaßolympiade, Papierfliegerwettbewerb und mehr. Mittwochs werden kleinere Touren unternommen. In diesem Jahr wurde der Bauernhof Trumpa in Oldhorst besucht, eine Fahrradtour nach Wettmar unternommen und in dieser Woche geht es in den Park der Sinne nach Hannover. Dafür wird immer ein Picknick vorbereitet. Jeden Tag gibt es ein gemeinsames Mittagessen, das nicht nur gemeinsam eingenommen sondern auch gemeinsam vorbereitet wird. Morgens wird ein überschaubares Teilnehmerteam zum Einkaufen geschickt und dann steht gemeinsames Kochen auf dem Programm. Jeder Teilnehmer ist dabei in der Pflicht.
Zum Ende des Sommercamps, immer freitags der betreffenden Woche, findet ein gemeinsames Abschlussgrillen statt. In diesem Jahr erhalten die Kinder, die teilgenommen haben, eine Foto-CD mit allen Aktionen, die in der Sommercampwoche stattgefunden haben.