Sofia Stefanska holt Bronze

Sofia Stefanska hat beim Top24-Bundesranglistenturnier den dritten Platz belegt. (Foto: privat)

Burgwedelerin qualifiziert sich für Deutsche Tischtennis-Meisterschaften der Jugend

Großburgwedel (r/fh). Erfolg für den TTK Großburgwedel: Die 17-jährige Sofia Stefanska hat beim Top24-Ranglistenturnier des Deutschen Tischtennis Bundes (DTTB) in der Jugend die Bronzemedaille geholt. Damit sicherte sie sichnicht nur die Teilnahme am finalen Top12-Turnier im kommenden Jahr, sondern auch einen Platz bei den Deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Jugend im April 2022.
Dabei hatte Burgwedelerin bei dem Turnier am 27. bis 28. November in Bergisch Gladbach anfangs Schwierigkeiten in die Spiele zu finden. Am ersten Turniertag ging es in Sechser-Gruppen jeder gegen jeden. Gleich zum Auftakt musste Stefanska (1849 TTR-Punkte) trotz ihrer Favoritenrolle eine Niederlage gegen Lilli-Emma Nau (1692 TTR-Punkte) vom SV Grün-Weiß Waggum einstecken. Dann folgten drei Siege gegen Amelie Fischer (1793 TTR-Punkte) vom TSV Untergröningen, Charlotte Schönau (1828 TTR-Punkte) vom TTC GW Fritzdorf und Sophia Zahradnik (1754 TTR-Punkte) vom ASV Regenstauf. Doch gegen Julia Braasch (1693 TTR-Punkte) vom TSV Schwarzenbek verlor sie wiederum überraschend. Am Ende wurde Stefanska mit 3:2 Spielen und dank ihres besseren Satzverhältnisses von 11:8 aber doch noch Gruppenzweite.
Umso besser lief es dann am zweiten Tag. Ihre erste Gegnerin war Jele Stortz (1869 TTR-Punkte) vom DJK Offenburg, die am Vortag in der Gruppe alle Spiele gewonnen hatte. Sie hatte konnte nicht nur ein Ergebnis von 5:0 Spielen für sich verbuchen, sondern hatte insgesamt überhaupt nur zwei Sätze abgegeben und beendete die Gruppe mit einem beeindruckenden 15:2 Satzverhältnis.
Doch davon ließ sich Stefanska nicht einschüchtern und kam von Anfang an gut ins Spiel. Sie gewann den ersten Satz klar mit 11:5. Dann wurde Stortz nochmal stark und lieferte sich einen harten Fight, aber Sofia gewann auch diesen Satz, allerdings deutlich knapper mit 12:10. Der dritte Satz war dann wieder relativ klar mit 11:7.
Durch diesen klaren 3:0 Erfolg zog die Spielerin des TTKG ins Halbfinale ein. Dort traf sie auf die Abwehrspielerin Lea Lachenmayer (1966 TTR-Punkte) vom TT Frickenhausen, gegen die sie Chancenlos blieb. Sie verlor die Sätze mit 6:11, 9:11 und 6:11 zum 0:3-Endstand.
Das bedeutete aber immerhin die Teilnahme am Spiel um Platz drei. Dort traf Sofia Stefanska auf Amelie Fischer, gegen die sie schon am Vortag in der Gruppe mit 3:1 gewonnen hatte. Die Sätze waren alle umkämpft, aber jedes Mal gewann die Burgwedlerin - mit 11:9, 11:9 und 11:7. Durch diesen 3:0-Erfolg im „kleinen Finale“ holte Stefanska sich die Bronze-Medaille.