Sieben Gewinner bei der Mathematik-Olympiade

Die anderen Preisträger freuten sich mit Merle Friederichsen (r.), die nicht nur einen ersten Preis errang, sondern auch zu den drei Besten des Landes Niedersachsen bei der Mathematik-Olympiade gehört. (Foto: Anna Kentrath)

Viertklässlerin der Grundschule Großburgwedel gehört zu den Besten in Niedersachsen

GROSSBURGWEDEL (ak). Gespannt warteten 25 Schülerinnen und Schüler aus den dritten und vierten Klassen der Grundschule Großburgwedel auf die Übergabe der Urkunden der 50. Mathematik-Olympiade in der Aula. In zwei Runden hatten sie sich gegen die Mitschüler ihrer Klassenstufe behauptet, um in der dritten schließlich die Besten unter ihnen im niedersächsischen Vergleich zu küren. Merle Friederichsen errang in diesem Wettbewerb nicht nur einen ersten Platz, sondern ist mit 41 von 42 Punkten eine der drei Besten des Bundeslandes.
Die Mathematik-Olympiade in Niedersachsen (MO-Ni e.V.) ist ein vom niedersächsischen Kultusministerium anerkannter, geförderter Schülerwettbewerb, der jährlich bundesweit, aber in jedem Bundesland selbstständig, durchgeführt wird. Für Grundschüler der dritten und vierten Klassen verläuft der Wettbewerb über drei Runden, wobei der Schwierigkeitsgrad ansteigt.
Die 25 Schüler, die sich für die dritte Runde qualifizierten, erfuhren erst kurz vorher, wer von ihnen im niedersächsischen Vergleich einen Preis errungen hatte. Über eine dritte Platzierung freuten sich Adrian Brinkmann, Annika Fischer und Carla Vogeler. Den 2. Preis erreichten Lena Wessarges, Isabela Beine und Meta Rieckenberg, die als einzige der dritten Klassenstufe gewann. Die beiden letztgenannten verfehlten nur mit einem Punkt einen ersten Platz.
Diesen „errechnete“ sich hingegen Merle Friederichsen mit 41 Punkten, wie außer ihr nur zwei weitere Schüler in Niedersachsen. Gegenüber den Burgwedeler Nachrichten erzählte Merle, dass Mathematik neben Musik zu ihren Lieblingsfächern gehöre. Sie spielt in ihrer Freizeit Geige sowie Flöte und möchte später gern Lehrerin werden. Welche Schulform wisse sie noch nicht, schließlich kenne sie bisher nur die Grundschule. Begeistert stellte Rektorin Juliane Parow bei der Übergabe der Urkunde fest: „Merle hat bisher immer gewonnen, aber noch nie den ersten Preis.“
Mathematiklehrerin Silvia Rubin freute sich ebenso über die Erfolge ihrer Schützlinge. Dieser Wettbewerb zeichne sich dadurch aus, erklärte Rubin die Begeisterung der Schüler, dass nicht der „Schulstoff abgetestet werde, sondern es ans „Knobeln“ gehe. Von Geometrie über Arithmetik bis hin zu Wahrscheinlichkeitsrechnung und dem Erstellen von Diagrammen reiche der Querschnitt in den Wettbewerbstests. Auffällig bei den Gewinnern war die deutliche Überzahl an Mädchen, dies habe jedoch schlicht damit zu tun, dass deutlich mehr Schülerinnen als Schüler in den derzeitigen 4. Klassen der Grundschule Großburgwedel anzutreffen seien.