Sicherheit am Bahnhofsplatz

PKW und Busse biegen oft mit hoher Geschwindigkeit auf den Bahnhofsvorplatz ein, ohne Fußgängern und Radfahrern die nötige Beachtung zu schenken.

Ortsrat beantragt Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Einfahrtsbereich

GROSSBURGWEDEL (bgp) Mit einem Antrag an die Stadt will der Ortsrat Großburgwedel für mehr Verkehrssicherheit rund um den Bahnhof sorgen. Besonders der Einmündungsbereich der Bahnhofstraße auf den Bahnhofsvorplatz bereitet den Kommunalpolitikern große Sorge. Der kombinierte Fuß- und Radweg entlang der Bahnhofstraße sei zwar in beide Richtungen nutzbar, doch die Zufahrt unterbreche den Weg: : „Immer wieder kommt es dort zu kritischen Situationen“, warnte Bürgermeister Rolf Fortmüller. So fahren dort PKW, Busse ebenso wie Radfahrende ein und aus, zu Spitzenzeiten sei es richtig voll und schon häufiger zu Beinahe-Unfällen gekommen, argumentierte Fortmüller. Fahrbahnmarkierungen zur optischen Abgrenzung des Fuß- und Radweges sind nicht vorhanden. „Erschwerend kommt der Kfz-Verkehr aus Richtung Kleinburgwedel hinzu“, stellt der Bürgermeister die Situation dar.
„Die Nutzung der Bahn erfreut sich immer größerer Beliebtheit, was u.a. die gute Auslastung der Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Autos sowie die gestiegenen Fahrgastzahlen deutlich machen“, heißt es in dem Antrag der Fraktion. Außerdem werde die angestrebte Taktverdichtung der Zugverbindungen auf 30 Minuten das Bahnfahren noch attraktiver machen und damit die Fahrgastzahlen weiter steigern, sodass auch mit einem höheren Verkehrsaufkommen rund um den Bahnhof zu rechnen ist. Mit einer einfachen roten Markierung des Fuß- und Radverlaufes sei es allerdings nicht getan. Vielmehr schwebt dem Ortsrat eine Aufpflasterung vor, wie sie schon in einigen Dörfern im Zuge der Sanierung der Ortsdurchfahrten durch die Region Hannover ausgeführt wurde. Damit gebe es eine „deutliche Schranke“, die Autofahrer aufmerksamer sein ließe, so Fortmüller. Entsprechende Hinweisschilder erhöhten die Sicherheit zusätzlich. Denkbar sei auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer in dem Bereich, diese sei allerdings nicht Gegenstand des Antrages gewesen.
Der Ortsrat verwies den Antrag in seiner Sitzung am Donnerstag einstimmig in den Bau-, Planungs- und Umweltausschuss. Dieser soll die Verwaltung beauftragen, sich mit den vorgeschlagenen Maßnahmen an den Straßenbaulastträger beziehungsweise die Region Hannover zu wenden.