Seltener Hexenring entdeckt

Auf einer Wiese in der Nähe der Ortschaft Oldhorst entdeckte Horst Hagenberg diesen riesigen Hexenring aus Riesen-Krempentrichterlingen. (Foto: Horst Hagenberg)

Außergewöhnlicher Naturfund in Oldhorst

OLDHORST (bs). Einen ungewöhnlichen Fund machte diese Woche Horst Hagenberg, Vorstandsmitglied des NABU Burgwedel und Isernhagen: auf einer Wiese in der Nähe der Ortschaft Oldhorst entdeckte er einen riesigen Hexenring.
Nach Auskunft der bekannten Pilzexpertin Rita Lüder handelt es sich bei den Pilzen um Riesen-Krempentrichterlinge. „Ich habe schon vieles gesehen, aber einen so großen Hexenring mit so großen Pilzen noch nicht“, freute sich Horst Hagenberg über diesen ungewöhnlichen Fund.
Abhängig von den Temperaturen lassen sich noch bis in den November hinein Pilze sammeln, denn wenn das Wetter feucht-warm ist, kommt es auf vielen Waldböden zu einem regelrechten Wachstumsschub vieler Speisepilze.
Der eigenen Gesundheit zuliebe und um das Ökosystem Wald nicht zu belasten, gilt es, beim Pilzsammeln ein paar Regeln zu beachten. Es sollten ausschließlich Pilze gesammelt werden, die bekannt sind und zweifelsfrei identifiziert werden können. Zum Sammeln am besten einen Korb mitnehmen, darin werden die Pilze am wenigsten beschädigt und können atmen. Ungeeignet sind Plastiktüten, da die Pilze darin sehr schnell verderben und dann nicht mehr zum Verzehr geeignet sind.   Alte und von Maden zerfressene Pilze sollte man im Wald stehen lassen. Sie bieten Kleintieren Unterschlupf und Nahrung und können noch der Verbreitung von Sporen dienen.