Schwerer Auswärts-Doppelspieltag

Die Nummer 1 des TTKG - Polina Trifonova - hofft auf zwei Siege am Wochenende. (Foto: Horst Hillner)

Teamcoach Michael Junker hofft auf ein Unentschieden

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Der Tabellensechste TTK Großburgwedel steht in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen am Samstag, 9.02., (15.30 Uhr) beim direkten Verfolger ATSV Saarbrücken und am Sonntag, 10.02., (14.00 Uhr) beim Schlusslicht NSU Neckarsulm vor einem harten Auswärtsdoppelpack.
Im Saarland möchte der TTK noch eine offene Rechnung nach der hauchdünnen Niederlage an eigenen Tischen begleichen. Beim 4:6 wirkte sich ein 0:2 in den Doppeln schon richtungsweisend aus. „Wir versuchten zwei gleichwertige Paarungen zu finden, doch das missglückte. Wir werden nun sicher an Polina Trifonova/Dijana Holoková festhalten, um wenigsten ein 1:1 zu erzielen“, erklärt Teamcoach Michael Junker.
Und der ATSV lieferte seinerzeit eine gute Leistung ab für ein Team, dass die Klasse nur am grünen Tisch halten konnte. „Der Gegner war eigentlich abgestiegen, und die Mannschaft für diese Saison ist eher noch schwächer aufgestellt. Von daher war deren Kopf frei, sie spielten mehr am Limit. Das Ergebnis spiegelt aber schon alle Möglichkeiten wider. Vor allem die Belgierin Nathalie Marchetti hatte mich im vorderen Paarkreuz stärkemäßig überrascht“, erinnert sich Junker.
Auf jeden Fall müssen die Burgwedlerinnen neben den Reisestrapazen auch auf die russische Nummer zwei Kristina Kazantseva verzichten. „Kristina war eigentlich eingeplant, aber sie fällt wegen einer nationalen Meisterschaft aus“, ergänzt Junker.
Aus diesem Grund wird selbst die Aufgabe beim Tabellenletzten in Neckarsulm alles andere als ein Selbstläufer. Dijana Holoková muss ins Spitzenpaarkreuz aufrücken, wo sich Kazantseva ein 1:3 gegen die Tschechin Lenka Harabaszova einfing.
Beim 6:2 letztendlich kein Problem, doch auch durch Suzanne Dieker, die ihren grippalen Infekt hoffentlich rechtzeitig abschüttelt, werden die Karten neu gemischt. „Das bringt aber den Reiz in der Liga, das eigentlich jedes Spiel eng und kaum vorhersehbar verläuft. Wir können beide Partien gewinnen, entsprechend gespannt sind wir“, berichtet Junker.