Schulsporthalle an der Grundschule Großburgwedel ist ein Vorzeigeobjekt

Sportlich ging es zu bei der Einweihung der neuen Grundschulturnhalle. Hier zeigten die Kinder der Klasse 4c eine gewagte Menschenpyramide. (Foto: Hans Hermann Schröder)
 
Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt begrüßte die Gäste zu einem „uneingeschränkt schönem Anlass“. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Ein modernes, funktionales neues Zuhause für möglichst viele Sportler

GROSSBURGWEDEL (hhs). 1.889 000 Euro hat der Neubau der Sporthalle der Grundschule Großburgwedel gekostet, erklärte Dr. Hendrik Hoppenstedt am Freitagnachmittag anlässlich der fröhlich- feierlichen Einweihung. Ein Schmuckstück ist entstanden, funktional, modern und hell. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c sorgten für das Rahmenprogramm und ließen dabei keinen Zweifel aufkommen, dass Sport in dem Neubau ganz besonders viel Spaß bereitet. Ein Zirkusvorstellung lockerte das Programm auf und die kleinen Artisten erhielten dafür schon zwischendurch rauschenden Beifall.
Zur Einweihung des neuen Prachtstücks war auch der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Uwe Schünemann geladen. Der aber ließ sich vertreten, er saß in Berlin fest, wegen der Bundesratssitzung am Freitag und wegen des Wetters. Der Bürgermeister freute sich über den „uneingeschränkt schönen Anlass“ und führte dann kurz aus, dass die alte Halle aus den Fünfzigern marode war. Zunächst wurde die Frage diskutiert in den politischen Gremien, ob man das Bauwerk sanieren oder nicht besser abreißen sollte. Als im Herbst die Finanzkrise die Welt erschütterte, legten Bund und Länder das Konjunkturpaket auf. „Das versetzte uns in die Lage, städtische Gebäude energetisch zu sanieren“. Hinzu kamen Mittel aus dem Sportstättenfond. Die Stadt habe einen Antrag gestellt, und die Zusage erhalten, dass 80% der Kosten erstattet werden sollten. Dr. Hendrik Hoppenstedts Dank ging an das Innenministerium, den Rat der Stadt Burgwedel, die Architekten, die Statiker und schließlich an alle Mitarbeiter der Verwaltung, die an Planung und Ausführung des Sporthallenneubaus mitgearbeitet hatten. Er kündigte weiter an, dass neben der Nutzung für den Grundschulsport auch die Polizei, der Tischtennisverein und die TSG dort trainieren können.
Frank Frühling, Abteilungsleiter im Innenministerium und in Vertretung seines verhinderten Ministers vor Ort, hatte sichtlich Spaß an den Vorführungen der Schülerinnen und Schüler. Diese hatten eingangs, gewissermaßen als Programmeröffnung, eine Einradnummer vom Feinsten vorgeführt, danach präsentierten die kleinen Artisten JoJo und schließlich Bodenakrobatik. Abteilungsleiter Frühling gratulierte allen Burgwedelern zu der schmucken Halle. Sie sei einer von insgesamt fünf Sporthallenneubauten im Land. Das Land habe sich stark an dem Konjunkturprogramm beteiligt. Die Stadt Burgwedel habe vom Innenministerium etwa 1.200 000 für dieses Sporthallenprojeket erhalten. „Hier sehen wir ein gelungenes Beispiel vor uns. Für den Sport bedeutet es mehr Lebensqualität, Einsatz für das Gemeinwohl und bessere Trainingsmöglichkeiten. Ich hoffe, dass möglichst viele Sportler hier ein neues sportliches Zuhause finden. Dieses Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“.
Auch die Leiterin der Grundschule Großburgwedel, Juliane Parow, freute sich darüber, dass der Neubau nun fertiggestellt ist. „Was lange währt, wird endlich gut“, sagte sie mit Blick auf die Einschränkungen, die die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof hinnehmen mussten. Der Pausenhof sei nur eingeschränkt nutzbar gewesen. Die neue Halle mit ihrem freundlich-hellen Ambiente könnte auch für Sportmuffel zu mehr Bewegung verleiten.
So richtig fertiggestellt wird das neue Ensemble erst im kommenden Jahr. Zunächst wird die alte Sporthalle abgerissen, dann wird der Schulhof um den alten Hallenplatz erweitert und schließlich werden noch eine Sprunggrube und eine Laufbahn beigefügt und auch die entsprechende Bepflanzung.