Schulsanis auf dem Treppchen

Die Schulsanitäter des Gymnasiums Großburgwedel wiederholten ihre gute Leistung vom Vorjahr und landeten auf dem 3. Platz. (Foto: Nadine Hunkert/DRK)

Team des Gymnasiums belegt den 3. Platz

REGION HANNOVER/BURGWEDEL (r/bs). Als die Schulsanitäter an die Unfallstelle kommen, schreit die verunglückte Motorradfahrerin vor Schmerz, an ihrem Bein ist eine blutende Wunde zu sehen. Routiniert reagieren die Schüler des Gymnasiums Großburgwedel und versorgen die Patientin, wählen den Notruf. Dafür gibt es von DRK-Jurorin Daniela Umlauf Lob. Neben den Teams aus Großburgwedel zeigten rund 190 junge Sanitäter beim Schulsanitätsdienstwettbewerb 2019 im Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg ihr Können.
Den ersten Platz sicherte sich das Team der Tellkampfschule, dicht gefolgt vom Gymnasium Burgdorf und dem Gymnasium Großburgwedel. Damit konnte das Team der Tellkampfschule ihren Vorjahressieg verteidigen. Auch die Großburgwedler wiederholten ihre gute Leistung aus dem Vorjahr, wo sie den zweiten und dritten Platz belegt hatten
Die 36 Teams aus der Stadt und Region Hannover leisteten unter Beobachtung der Jury Erste Hilfe und zeigten dabei ihr gesamtes Wissen. In Gruppen zu fünf Teilnehmern wurden sie geprüft. „Die Juroren an den Stationen achten bei ihrer Bewertung besonders auf die Eigensicherung, das Absetzen des Notrufs, die richtigen Erste Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung des Verletzten“, erklärt Organisator Christian Quade.
Neben dem Motorradunfall wurden auch Unfälle aus dem Sport- oder Chemieunterricht und ein Herzinfarkt von den Darstellern simuliert. Die Verletzungen an den Stationen waren von den Veranstaltern mit reichlich Kunstblut und Schminke so gestaltet worden, dass sich für die Sanitäter eine möglichst reale Situation ergab.
Insgesamt galt es neun Notfallsituationen sowie vier zusätzliche Spiel- und Spaß-Stationen zu bewältigen. Nach jeder Übung gaben die Jury-Mitglieder dann auch sofort Feedback an die Gruppen, was sie in Zukunft noch verbessern können.
„Dieser Wettbewerb soll ja auch dazu dienen, dass die Schüler ihr Wissen realitätsnah anwenden können. Daher ist das unmittelbare Feedback wichtig“, resümiert Quade. Lobende Worte für das Engagement der Schulsanitäter fand auch DRK-Vorstand Steffen Baumann, der sich vor Ort ein Bild machte. „Die Schüler wissen ganz genau was zu tun ist und reagieren sehr souverän“, so Baumann.