Schüler der Pestalozzi-Schule lernen im Wald

Kooperation zwischen der Förderschule Burgwedel und dem Waldpädagogikzentrum Wisentgehege

BURGWEDEL (r/bs). Eigentlich sind Schüler und Schülerinnen der Pestalozzi-Schule Burgwedel schon seit fünf Jahren immer wieder zu Gast im Fuhrberger Forst, in dem das Wisentgehege Springe waldpädagogische Angebote macht. Durch den Lernort Wald sind schon viele Impulse in den Schulalltag eingeflossen. Auftakt der diesjährigen Zusammenarbeit ist die Waldprojektwoche vom 27. September bis 1. Oktober 2010 unter dem Motto „Lernen für eine nachhaltige Entwicklung“ im nördlichen Fuhrberger Forst bei Ovelgönne.
In der Projektwoche lernen elf Kinder der Förderschule Burgwedel zwischen zehn und 14 Jahren unter Anleitung verschiedene Baum- und Straucharten kennen und erhalten einen Einblick in den Kreislauf von Tier- und Pflanzenwelt. Die Kinder helfen der Revierförsterei Ovelgönne junge Bäume und Äste zu zersägen, kartografieren die Haufen der roten Waldameise und sorgen außerdem für einen sauberen Wald. Ziel dieser Woche soll die Pflege und der Erhalt der Südwinsener Trift, einem im Landschaftsschutzgebiet liegenden ehemaligen Viehtriebweg, sein. „Den Kindern macht das Arbeiten im Wald viel Freude. Sie lernen im Team zusammenzuarbeiten, sich im Umgang mit der Astsäge abzusprechen und ihre Energie sinnvoll einzusetzen“, erklärt Armin Eckert, Förderschullehrer und Leiter der Projektwoche, seine pädagogische Arbeit.
Die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen der Förderschule Burgwedel und dem Waldpädagogikzentrum Wisentgehege soll jetzt in eine Kooperation überführt werden. Im Laufe eines Schuljahres zwischen vier und sechs Waldprojektwochen geben. Dabei werden unter dem Leitmotiv „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ Teilaspekte der Waldökologie durch gemeinschaftliches praktisches Arbeiten und Erkunden mit allen Sinnen vermittelt.