Schnelles Internet für Betriebe

Spatenstich für schnelles Internet im Großburgwedeler Gewerbegebiet (v. l.) : Anja Hansch, Wirtschaftsförderin der Stadt Burgwedel, Bürgermeister Axel Düker und Max Buckermann, Account Manager Business Deutsche Glasfaser. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Deutsche Glasfaser startet mit dem Netzausbau im Großburgwedeler Gewerbegebiet

GROSSBURGWEDEL (bgp). Am Mittwochmorgen startete die Deutsche Glasfaser offiziell mit dem Ausbau des Glasfasernetzes im Gewerbegebiet Großburgwedel.
Ein symbolischer Spatenstich in der Straße Ehlbeek markiert in Burgwedel den Beginn einer neuen Ära in punkto schnelle Datenübertragung. Ein Verteiler wurde bereits errichtet, nun wird das Glasfasernetz in den Straßen zu den Gebäuden der Vertragskunden gelegt. Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 10 MBit pro Sekunde sind möglich, die Auslegung des Netzes erlaubt noch weitaus mehr.
„Standardprodukt sind Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu einem Gigabit, machbar wären auch ohne Probleme 10 Gigabit“, erläutert Geschäftskundenbetreuer Stephan Luerweg. Physikalisch könne jeder Anschluss auch noch mehr, realistisch seien 20 Gigabit, die durchaus auf dem Markt schon gebucht würden, ließ der Vertriebsexperte wissen.
Versorgt wird die gesamte Hauptachse des Gewerbegebietes und die Nebenstraßen, an denen die Vertragskunden angesiedelt sind. Das Unternehmen benötigte bei der Nachfragebündelung nach eigenen Angaben 25 Prozent der potenziellen Kunden im Gewerbegebiet. „Die haben wir schnell nach anderthalb Monaten zusammen bekommen, es herrscht großes Interesse im Gewerbegebiet“, sagt er. Die benötigte Quote im Geschäftsbereich sei auch geringer als im Privatsektor, in dem erst bei einem Bedarf von 40 Prozent aller Haushalte ein Ausbau vorangetrieben wird.
Wer als Geschäftskunde noch einen Glasfaseranschluss haben möchte, könne durchaus noch „auf den Zug aufspringen“, so Luerweg. Das hänge allerdings vom Stand der Tiefbauarbeiten ab, doch in den kommenden drei bis vier Wochen könne man noch Lösungen finden. Genügend Kapazitäten seien für jeden Gewerbebetrieb vorhanden, erklärt Projektleiter Bernhard Krafft.
Bis Mitte Juni solle der Ausbau in den Straßen fertig sein, im Sommer werde der Hauptstrang, in der Fachsprache Backbone genannt, bereit gestellt sein.
Bürgermeister Axel Düker ist froh über den Meilenstein in Richtung Digitalisierung: „Damit schaffen wir hier sehr gute Standortfaktoren, und zwar nicht nur für ein paar Jahre, sondern für lange Zeit. Glasfaser hat extrem hohe Übertragungsraten. Dementsprechend sind Unternehmen mit eigenem Glasfaseranschluss auf jeden Fall zukunftssicher aufgestellt.“