Schnäppchen soweit das Auge reicht …

Ob Kinderspielzeug, blumige Sommerkleider oder Jeanshosen - mit Freude stöberten die Besucher im umfangreichen Angebot des Flohmarktes. (Foto: Anna Kentrath)

Andrang beim Flohmarkt des Pestalozzi-Kindergartens

GROSSBURGWEDEL (ak). Geschäftiges Treiben herrschte vergangenen Samstagnachmittag beim Second-Hand-Basar im Pestalozzi-Kindergarten in Großburgwedel. Dicht an dicht reihten sich 20 Stände in den Verkaufsräumen aneinander, um farbenfroher Kinder- und Babybekleidung genügend Platz zu bieten. Neben Kleidungsstücken ergänzten Spielzeug, Bücher und sogar ein Kinderwagen das umfangreiche Sortiment, am Schnäppchenergattern kam man gewissermaßen gar nicht vorbei.
Besonders einladend wirkten die Räumlichkeiten des Kindergartens in diesem Jahr, da die Kinder, anders als in viele anderen Einrichtungen bereits am Freitag vor Rosenmontag ihren Fasching gefeiert hatten. Bunte Krepppapier-Schlangen an der Decke verwandelten den großen Aufenthaltsraum in ein einladendes Café. Nicht nur der Duft der Waffeln verführte die Besucher, eine Pause beim „Shoppen“ einzulegen. Dank zahlreicher Kuchenspenden, die von den Verkäufern anstatt einer Standgebühr gebacken wurden, konnte sich das süße Buffet sehen lassen. Auch hier wurden keine festen Preise verlangt, sondern um eine freiwillige Spende gebeten, die den Kindern in Gänze zu Gute kommen wird. Vom Spendenerlös hofft man in diesem Jahr Spielfahrzeuge für den Außenbereich anschaffen zu können.
Wie schnell ihre Kleinen wachsen, wurde den Eltern mal wieder beim Stöbern an den Verkaufsständen bewusst und der ein oder andere nahm sich gern Zeit für einen netten Plausch mit den Verkäufern. Erinnerungen hingen an dem ein oder anderen Verkaufsobjekt, ob blumiges Sommerkleid oder alter Teddybär und häufig tauschte nicht nur ein Gegenstand, sondern auch eine dazugehörige Geschichte den Besitzer.
Die 9-jährige Meta stand nicht zum ersten Mal auf einem Flohmarkt und trennte sich gern von einigen Barbie-Puppen und Büchern, um ihr Taschengeld ein wenig aufzubessern. Stolz erklärte sie ihrer Mutter, „letztes Mal habe ich sogar mehr verdient als du“, was diese mit einem herzlichen Lachen quittierte. Schlecht sah es auch an diesem Nachmittag nicht für Meta aus, da der Besucheransturm kaum nachzulassen schien. Wie in jedem Jahr bot sich den Besuchern des Second-Hand-Basars wieder ein vielfältiges Angebot in freundlicher Atmosphäre.