Schafft die TSG den dritten Sieg in Folge?

Christopher Mund kann sich im ersten Heimspiel gegen die SG Zweidorf-Bortfeld gegen zwei Gegenspieler behaupten und einen Torwurf ansetzen. (Foto: Holger Staab)

Heidmar Felixson erwartet vollen Konzentration gegen MTV Vorsfelde

BURGWEDEL (hs). Die Ziele der Turnerschaft Großburgwedel sind hoch gesteckt. Die 3. Liga wird anvisiert, dafür hat Handballchef Dr. Karsten Hoppenstedt einiges auf die Beine gestellt, neue Spieler verpflichtet und mit Heidmar Felixson einen Bundesliga erfahrenen Spielertrainer nach Burgwedel geholt. Die ersten beiden Siege der Saison unterstreichen das Ziel Regionalliga und auch am Sonnabend, 18. September, soll von dem eingeschlagenen Weg gegen MTV Vorsfelde nicht abgewichen werden.
Für die TSG ist die Oberliga in dieser Saison nur eine Durchgangsstation, das haben die ersten Spiele gegen die SG Zweidorf-Bortfeld (35:23) und bei TV Stadtoldendorf (33:29) gezeigt. Die Mannschaft muss jetzt aber beweisen, dass sie jederzeit konstant ist, die Leistungen konservieren kann und keinen Gegner unterschätzen wird. Am Sonnabend um 18 Uhr wird das nächste Heimspiel angepfiffen. Die Zuschauer in der Halle am Schulzentrum „Auf der Ramhorst“ sollen bald wieder Klassehandball zu sehen bekommen. Zunächst heißt der Gegner aber MTV Vorsfelde. Die Gäste platzierten sich in der vergangenen Saison knapp hinter der TSG auf dem 8. Tabellenplatz. In eigener Halle konnten sich die Schützlinge von Mirco Hollstein sicher mit 38:30-Toren durchsetzen. Auswärts mussten sie aber eine bittere 25:34-Niederlage einstecken. Damit ist klar, dass es keine leichte Aufgabe am Sonnabend wird. Jede Mannschaft will in der laufenden Saison das klar favorisierte TSG-Team bezwingen und sich damit profilieren. Das kann schon zu ungewohnten Leistungssteigerungen bei den TSG-Gegnern führen, sie sind in jedem Fall hoch motiviert. Das müssen aber auch Bastian Harendt, Torwart Felix Holzbrecher und ihre Mitspieler sein, damit sie keine Überraschung erleben.
Trainer Heidmar Felixson weiß um die Gefahr, nach den starken Auftritten eine Durchschnittsmannschaft mal zu unterschätzen. Er ist zwar Trainer mit einer gehörigen Portion Ernsthaftigkeit, aber auch der Spaß bei seinen Spielern darf nicht zu kurz kommen. Konzentration und Motivation gehören beim Handball eng zusammen und so hofft er, die richtige Mischung gefunden zu haben. Für den Coach sind Freiheiten, aber auch Disziplin wichtig.
Die Taktik für die Turnerschaft gegen Vorsfelde dürfte klar gesteckt sein. Mit den starken Rückraumspielern will das Spitzenteam den Gegner zu Maßnahmen zwingen und die Abwehr zu offensiverem Spiel zwingen. Gelingt das, dann können die starken Außenspieler Lars Eichelmann oder Jan Krüger ins Spiel kommen und auch Kreisläufer Mirco Thieme bekommt Raum für Torchancen. Mit Paul Schirmer steht nach seiner Verletzung möglicherweise wieder ein Spielmacher für Kurzeinsätze bereit, der die nötigen Anspiele dazu verwirklichen kann.
Vom Torwart, über den Rückraum bis zur Defensive mit Robertas Pauzuolis als Stützpfeiler hat die TSG genug Alternativen, um die Oberligisten in Schach zu halten. Wenn die Mannschaft sich weiter so konsequent in ihren Aktionen zeigt, wie zu Saisonbeginn, dann sollte auch gegen MTV Vorsfelde nichts anbrennen und der dritte Erfolg in Folge verbucht werden können.