Sanierung und Erweiterung der Grundschule Kleinburgwedel

Ortsbürgermeister Jürgen Schodder vor dem Rohbau auf der Rückseite des Schulgebäudes. Dort wird auch der neue Schulhof sein. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Rohbau des neuen Gebäudetraktes ist abgeschlossen – Elektrik im Bestandsbau erneuert

Kleinburgwedel (bgp). Voller Stolz präsentiert Ortsbürgermeister Jürgen Schodder den Fortgang der Bauarbeiten auf dem Gelände der Grundschule Kleinburgwedel. Auch wenn sich der eigentliche Baustart wegen Nachbesserungen in der Planung um eineinhalb Jahre verzögert habe, erfolge der Bauablauf nun komplikationslos. „Wir sind gut in der Zeit“, bestätigt Markus Pill, der sich um die Leitung des Bauvorhabens kümmert und die einzelnen Gewerke koordiniert.
Der Rohbau des neuen Gebäudetraktes an der Moorstraße ist bereits fertiggestellt. Direkt an der Straße verläuft der Neubauabschnitt für die Bücherei und die Mensa, die als Multifunktionsraum konzipiert ist. Die Mensa ist barrierefrei von außen erreichbar und mit einem eigenen Sanitärbereich ausgestattet, sodass diese vom Schulgebäude getrennt genutzt werden kann. Lärmschutzdecken, Lüftungsanlage und eine blendfreie Ausleuchtung gehören ebenfalls zum Standard. Damit werden die baulichen Anforderungen erfüllt, um die Mensa als Raum für Veranstaltungen außerhalb der normalen Unterrichtszeit nutzen zu können.
Parallel zum Nachbargrundstück im Nordosten verläuft der Gebäuderiegel, in dem die Verwaltung untergebracht wird. Wo jetzt noch große eckige Löcher klaffen, werden schon bald die Fenster und Türen eingebaut. „Die Fassade sollte nach den Herbstferien größtenteils geschlossen sein, dann geht es mit dem Innenausbau richtig los“, erklärt Pill. Einzelne Bereiche, die gebraucht werden, sollen im Altbau zum neuen Schuljahr 2020/21 fertig sein. Da den Handwerkern zur Sanierung des Altbaus nur die Ferien bleiben, sind Pill und seine Helfer viel damit beschäftigt, die Schulmöbel ständig hin- und herzuräumen. Zurzeit wird im Altbau die Elektrik erneuert, dann kommen nach den Sommerferien die neuen ABC-Schützen und ihre älteren Mitstreiter in den Trakt. In den Herbstferien wird erneut geräumt und es geht mit Malerarbeiten und einem Teil der Türen und Fenster weiter. In den Osterferien werden dann die alten Fußböden herausgerissen und neue verlegt. Bis zur Fertigstellung des gesamten Komplexes wird es noch gut ein Jahr dauern. „Wenn es gut läuft, ist in den Herbstferien des nächsten Jahres alles komplett abgeschlossen“, schätzt Markus Pill.
Auch die Außenanlagen sollen neu gestaltet werden. Der Schulhof wurde hinter das Gebäude verlegt, vorne soll ein Campus als verbindendes Element über den Moorweg zum gegenüber liegenden Haus der Kirche geschaffen werden. Das Gelände des Kindergartens könne allerdings aus Sicherheitsgründen nicht zum Moorweg hin geöffnet werden, hält Schodder fest. Da am Moorweg einige Parkplätze wegfallen und die Verbindung durch besondere Pflasterung optisch abgehoben und verkehrssicher gebaut werden muss, ist eine durchdachte Planung gefragt. Jürgen Schodder kennt zwar schon erste Entwürfe, er weiß aber noch nicht genau, wie das Ganze aussehen wird. Dennoch freut er sich schon jetzt auf die Umgestaltung zum öffentlichen Platz: „Das wird richtig schön, da bin ich mir sicher.“