Rund 650 Athleten trotzten dem Regen

Bei Dauerregen wurden den Triathleten sportlich einiges abverlangt.
 
Die Radfahrer bewiesen Durchhaltevermögen und kamen sicher ins Ziel.

Mehr Teilnehmer als im Vorjahr – Streckenführung geändert – keine Unfälle

VON DANA NOLL

ALTWARMBÜCHEN. Am Sonntag, morgens um 9 Uhr, wurden 20,2 Grad Celsius Wassertemperatur gemessen. Und auch an Land war es rund um den Altwarmbüchener See leider nicht wärmer – und auch nicht trockener. Denn gerade der zweite Wettkampftag musste mit Dauerregen kämpfen. Eine Herausforderung für die Organisatoren und vor allem für die Teilnehmer des 7. Altwarmbüchener Triathlons. Neben Schwimmen und Laufen stellte das Radfahren bei den feuchten Straßen eine besondere Schwierigkeit dar. Oberstes Gebot war es daher, sicher und unverletzt ins Ziel zu kommen – egal, ob eine Minute langsamer als sonst.Bis auf zwei Stürze bei Schrittgeschwindigkeit und einem Sturz mit leichter Schürfverletzung, kamen alle Finisher sicher ins Ziel. 
"Trotz des extremen Regens am Sonntag verlief der Wettkampf insgesamt reibungslos, so dass die DRK-Wagen zu keinem Einsatz ausfahren mussten. Die Polizeieinsatzleitung hatte keine besonderen Vorkommnisse zu verzeichnen und zeigte sich ebenfalls zufrieden mit der Gesamtorganisation", so Eckhard Bade vom SC Altwarmbüchen von 2005 e.V..
Über die 650 Anmeldungen zeigten sich die Organisatoren ebenso erfreut. "Insgesamt waren wir über die hohen Meldezahlen überrascht, da wir bereits nach kurzer Zeit "ausgebucht" waren und eine lange Warteliste entstand. Als Veranstalter haben wir uns über diese Resonanz gefreut und sind mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden.
Nur mit Hilfe der vielen ehrenamtlichen Helfer wie zum Beispiel der Streckenposten, die durchweg als sehr freundlich und hilfsbereit bewertet wurden, ist dieser Wettkampf überhaupt nur möglich gewesen. Von daher gilt der große Dank des SC Altwarmbüchen allen Helfern, die sich für diese Veranstaltung so immens eingebracht haben - vor allem auch den unermüdlichen Mitstreitern, die bei strömendem Regen den Abbau bis Sonntagabend sichergestellt haben“, erklärt Bade.
Beim 7. Altwarmbüchener Triathlon konnten dann folgende Athleten besonders überzeugen: Alexander Brennecke (1:58:44) holte sich auf der olympischen Distanz (1.500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer laufen) wie auch im Vorjahr den Sieg und verwies Sebastian Wetzel (2:06:12) auf den zweiten Platz. Ingo Westermann landete mit 2:06:30 auf den dritten Rang. Bei den Damen kam Britta Wenske nach 2:17:18 als Erste ins Ziel. Auf den zweiten Platz landete Katharina Seegers (2:17:41) und auf den dritten Platz kam Vera Küsel-Ernst (2:22:10).
Beim Volkstriathlon war Sven Kiene (1:01:09) von Hannover 96 Triathlon ganz oben auf dem Treppchen vor Dominique Horlbeck (1:05:54) vom TRI LIZARDS und Jan Gutberlet (1:07:24) von Post SV Uelzen. Bei den Damen siegte Tabea Fricke von Hannover 96 Triathlon mit einer Zeit von 1:11:33 vor Svenja Holenburg (1:19:19) von Hannover 96 Triathlon. Diese konnte zwar ihre Zeit von 1:19:19 vom Vorjahr auf 1:16:31 verbessern, landete aber erneut auf den zweiten Platz. Dritte wurde Janne Bertram von TRI-JOY-Immensen-Arpke mit 1:17:41.
Beim Jugendtriathlon kam Carlo Büscher von Hannover 96 Triathlon mit 00:36:39.5 zuerst ins Ziel. Dahinter reihten sich Thies Glenewinkel (00:41:20.7) und Marla Führing (00:41:38.3).
Im Kinderwettkampf gewann Arne Stetefeld (00:13:51.8) vor Felix Lange (00:14:51.1), beide TSV Anderten und Noah Werner (00:15:18.0) vom VFL Eintracht Hannover.