Ruhiges Einsatzjahr für Freiwillige Feuerwehr Oldhorst

Abschnittsleiter Hans-Jürgen Krüger (l.) und Stadtbrandmeister Friedhelm Leisenberg (r.) überreichten die Urkunden an Horst Diers für 60 Jahre (2.v.l.) und Friedhelm Hogreve für 40 Jahre Mitgliedschaft. (Foto: Anna Kentrath)
 
Der Stellvertretenden Ortsbrandmeister Tim Rittmeier nahm die Beförderung zum Oberlöschmeister aus den Händen von Stadtbrandmeister Friedhelm Leisenberg entgegen. (Foto: Anna Kentrath)

Horst Diers für 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet

OLDHORST (ak). Auf ein ruhiges Einsatzjahr blickten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Oldhorst bei ihrer 61. Jahreshauptversammlung zurück. Zu Gast waren Freitagabend neben der stellvertretenden Bürgermeisterin Angela Brix, Stadtbrandmeister Friedhelm Leisenberg sowie Abschnittsleiter Hans-Jürgen Krüger, der an seiner letzten Jahreshauptversammlung in dieser Position teilnahm. Ein technisches Problem beim Versenden der Einladungen per Mail hatte zwar für eine geringere Beteiligung an der Versammlung gesorgt, trotzdem waren eine Reihe von Kameraden und Freunden der Wehr im Feuerwehrhaus anzutreffen.
Ortsbrandmeister Walter Rockahr verwies auf eine Mitgliederzahl von 43, davon 17 Aktiven sowie 9 Alterskameraden. Zu den Einsätzen zählten im vergangenen Jahr 4 Technische Hilfeleistungen, ein Sturmschaden im Heisterholz, ein leichter Ölschaden an der Kreuzung nach Neuwarmbüchen und ein überfahrener Hund sowie eine Katze, die auch Opfer des Straßenverkehrs geworden war. Nur ein Fehlalarm sei zu verzeichnen gewesen. Zu zwei Brandeinsätzen sei die Wehr ausgerückt, so Ortsbrandmeister Rockahr, zu einem Brand in Wettmar in der ehemaligen Gaststätte an der Hauptstraße sowie einem Reifenbrand auf der Autobahn, bei dem sie jedoch zeitnah wieder abgerückt seien, da die Burgwedeler diesen schnell in den Griff bekamen. Inklusive der 4 Brandsicherheitsdienste, die in 2010 abgearbetet wurden, leisteten die Kameraden der Oldhorster Wehr 874 Dienststunden.
Das Tragkraftfahrzeug der Oldhorster schaut mittlerweile auch auf eine stattliche Karriere zurück und leistet seit nun mehr 30 Jahren gute Dienste, was den Ortsbrandmeister Rockahr mit einem Schmunzeln zu der Frage veranlasste, ab wann man eigentlich ein „H“ für „historisch“ im Kennzeichen beantragen dürfe. Neben dem Einsatzgeschehen kam im vergangenen Jahr natürlich auch bei der kleinsten Ortswehr Burgwedels der gesellige Faktor nicht zu kurz: die Grünkohlwanderung, der Preisskat, die Müllsammelaktion, das erste Osterfeuer vor dem Feuerwehrhaus, die Wanderung zum Spargelessen, das Wurstessen der Alterskameraden oder die Weihnachtsfeier sind dafür als Beispiel zu nennen.
Für langjährige Treue zur Wehr wurden bei der Jahreshauptversammlung zwei Kameraden geehrt. Friedhelm Hogreve wurde für 40 Jahr Mitgliedschaft Wehr ausgezeichnet. Genau genommen sind es mittlerweile bereits 45 Jahre, auf die der Hauptlöschmeister zurück blicken kann, doch vergangenen Freitagabend konnte er nun endlich die Ehrung für 40 Jahre entgegen nehmen. „Na ja“, scherzte Hogreve gegenüber den Burgwedeler Nachrichten, „dann ist der Weg bis zur nächsten Ehrung, den 50 Jahren, nun auch nicht mehr all zu weit“.
Ebenso lange wie die Wehr existiert, ist Brandmeister Horst Diers nun schon Mitglied. „Ich bin Mitbegründer der Wehr“, so der Jubilar stolz. 1950 sei die Freiwillige Feuerwehr Oldhorst gegründet worden, 1951, beim Gründungsfest, sei er das letzte Mal im Moor Torf stechen gewesen, so Diers rückblickend auf 60 Jahre Mitgliedschaft. Der Stellvertretende Ortsbrandmeister Tim Rittmeier wurde zum Oberlöschmeister befördert.