Rot- und Schwarzwildring

Die ehemaligen Vorsitzenden der „Hegegemeinschaft Rot- und Schwarzwildring Wietzenbruch“ (v.l.n.r.): Karl-Heinz Bremus, Jörg Plesse, Paul-Heinz Hille (es fehlt: Ernst-August von der Wense). (Foto: Jens Tegtbüring)

20 Jahre Ring

FUHRBERG (r/bs). Am 09.03.2020 jährte sich zum 50. Mal die Mitgliederversammlung des „Rot- und Schwarzwildrings Wietzenbruch“. Diese Hegegemeinschaft ist gebildet worden, um einen gesunden Bestand beim Rot- und Schwarzwild innerhalb des Ringgebietes zu erreichen. Auf freiwilliger Basis bejagen rund 60 Mitgliedsreviere auf einer Fläche von ca. 40.000 Hektar das Rotwild nach einem gemeinsamen Abschussplan. Die Grenzen des Gebietes bilden im Norden die Aller, im Südosten die Bundesstraße 3 und im Westen die BAB 7. Die traditionell sehr gute Beteiligung an dieser Versammlung unterstreicht einmal mehr den Zusammenhalt der Revierinhaber(innen) wenn es darum geht, das Wild in diesem urbanen Umfeld gemeinsam bejagen zu wollen. Die Rotwildstrecke von 172 Stück wurde vom Vorsitzenden, Jörg Plesse, ebenso vorgestellt, wie die Strecke des Schwarzwildes von 834 Stück – die höchste Strecke beim Schwarzwild wurde zuletzt im Jagdjahr 2016 mit 950 Stück erreicht.
Der Vortrag von Ulf Muuß, Berufsjäger und Schweißhundführer, gefiel allen Teilnehmenden ausgesprochen gut; die mit vielen Beispielen versehenen Praxistipps zur „Arbeit nach dem Schuss“ haben auch gestandene „Waidmänner“ zum Nachdenken gebracht.
Musikalisch umrahmt wurde die Versammlung von der Bläsergruppe Thönse des Hegeringes Burgwedel.