Rathausbild auf dem Domfrontplatz

Andreas Listing (Partnerschaftsverein Domfront-Burgwedel), Timo Abert (Avacon), Bürgermeister Axel Düker, Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller und Wirtschaftsförderin Anja Hansch freuen sich über die gelungene Umsetzung des Postkartenmotivs vor dem Rathaus in Großburgwedel.

Avacon lässt Trafostationen im Ortskern mit Graffiti verschönern

Großburgwedel (bs). Zwei sehenswerte Graffiti verschönern seit Donnerstag zwei Trafostationen im Bereich des Rathauses Großburgwedel.
Das Rathaus von Domfront mit dem Brunnen davor ziert jetzt die Trafostation auf dem Domfrontplatz in Großburgwedel. Per Videokonferenz wurde dieses Motiv gemeinsam mit den Freunden aus der französischen Partnerschaftsgemeinde Domfront ausgesucht. „Wir hatten mehrere Ideen, letztlich fiel die gemeinsame Entscheidung auf das Rathaus-Bild“, erläuterte Andreas Listing vom Partnerschaftsverein Domfront-Burgwedel.
Das vorherige Motiv, eine Karte, die den Weg von Großburgwedel nach Domfront abbildete, war über die Jahre verwittert und an einigen Stellen blätterte bereit die Farbe ab.
Damit das neue Graffiti möglichst lange gut aussieht, wurde die Trafostation komplett abgeschliffen und neu grundiert. „Ein ganz schöner Aufwand, aber damit kommt das Graffiti natürlich besser zur Geltung“, freuen sich die beiden Künstler von ART-EFX, Daniel Siering und Hendrik Uterwedde, die vor Jahren auch das Dreschemotiv auf der Trafostation in Kleinburgwedel gestaltet haben.
„Wenn wir zwei Trafostationen an einem Ort verschönern können, lohnt sich der Aufwand natürlich erst recht“, erklärte Timo Abert, Kommunalreferent der Avacon. Rund 1000 Euro pro Kunstwerk lässt sich das Unternehmen die Verschönerung kosten. Die Auswahl der Motive ist der jeweiligen Kommune überlassen.
„Unser Wunsch war es, dass sich die Objekte in die Umgebung einfügen und etwas über die Örtlichkeit aussagen“, berichtet Anja Hansch, Wirtschaftsförderin der Stadt Burgwedel. Für die Trafostation an der Rathausmauer, in Höhe der Einmündung der Thönser Straße in die Kleinburgwedeler Straße, haben Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller und Bürgermeister Axel Düker ein historisches Postkartenmotiv gewählt. Die Karte entstammt der Sammlung, die Rolf Fortmüller 2013 von dem Kleinburgwedeler Siegfried Messer erworben hatte.
Abgebildet ist die wunderschöne Vorderseite des damaligen Kreiskrankenhauses, bzw. des heutigen Rathauses Mitte der 50er Jahre. „So bekommen die Burgwedeler beim Blick auf die schlichte Fassade der Rückseite des heutigen Rathauses, auch einen Eindruck von der Schönheit der Vorderseite“, so die Wirtschaftsförderin.