Rainer Fredermann tritt für die CDU im Landtagswahlkampf an

Rainer Fredermann, Mitte, ist Kandidat der CDU im Wahlkreis 31 Burgwedel, Isernhagen, Langenhagen. Er bekommt die Glückwünsche von Dr. Hendrik Hoppenstedt und Dr. Ulrich Schneider, der den Abend als Versammlungsleiter geführt hatte. (Foto: Hans Hermann Schröder)
 
278 Mitglieder waren ins Gasthaus Dehne gekommen, um einen gemeinsamen Kandidaten der drei CDU-Ortsverbände zu wählen. (Foto: Hans Hermann Schröder)

278 Christdemokraten kamen zur Kandidatenaufstellung

ISERNHAGEN/BURGWEDEL (hhs). Der Burgwedeler Rainer Fredermann ist der Kandidat der CDU für die Landtagswahl für den Wahlkreis 31 Langenhagen, Burgwedel und Isernhagen im Januar kommenden Jahres. Das ist das Ergebnis der Wahlkreiskonferenz zur Aufstellung der Kandidaten am Freitag vergangener Woche im Isernhagener Gasthaus Dehne. 278 Mitglieder der drei CDU-Gemeinde- und Stadtverbände waren dorthin gekommen, Fredermann erhielt bei der Wahl 156 von 263 abgegebenen Stimmen, sein Gegenkandidat Marc Dennis Münkel aus Langenhagen brachte es auf 106 Stimmen. Das entspricht 40,51 %.
Vor der geheimen Wahl hatten beide Kandidaten noch einmal Gelegenheit, sich und ihre Ziele der Versammlung zu präsentieren. Den Beginn machte Fredermann, der sich kurz fassen konnte, denn er hatte schon einen aussagekräftigen Flyer vorbereitet, auf dem die Eckpunkte seiner Ziele kurz und bündig nachzulesen waren. Er sei überwältigt von der hohen Resonanz der Christdemokraten bei dieser Kandidatenkür, begann er seine Vorstellung. Er lebe gern im Wahlkreis, der sich mit dem Wahlkreis decke, dessen Direktmandat er im Regionswahlkampf gewonnen habe, mit dem besten persönlichen Ergebnis aller 44 Regionsabgeordneten. Er gedenke, dem SPD Bewerber für den Wahlkreis 31 mit seiner großen Wahlkampferfahrung entgegen zu treten. „Nicht meckern, machen“, sei sein Motto. Sein Programm entspreche dem der Landes-CDU, die Punkte, die darüber hinaus gehen, fänden sich in dem Flyer, „der die Grundlage meines Wahlkampf-Flyers sein wird, wenn Sie mich heute Abend zum Kandidaten wählen“. In den kommenden Monaten wolle er alle CDU-Vereinigungen aufsuchen und Kontakte knüpfen um für jeden ein individuelles Angebot zu entwickeln. Während des Wahlkampfs werde sein Beruf als Sparkassenangestellter ruhen, ebenso für den Fall, dass er das Mandat der Wählerinnen und Wähler gewinne. „Die Wähler erkennen, wenn jemand ehrlich ist. Wir fallen nicht um“, sagte er abschließend und kündigte für den Fall seiner Wahl an, gegen die ungezügelte Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten vor zu gehen . Er wolle Politik machen für die Menschen im Wahlkreis.
Marc Dennis Münkel hatte es ungleich schwerer als zweiter Redner. Er stellte sich zunächst der Versammlung vor. Münkel ist 35 Jahre alt, von Profession Landwirtschaftlicher Leiter und Pferdewirtschaftsmeister auf eigenem Betrieb und ein bekannter und erfolgreicher Vielseitigkeitsreiter. Er besitzt dafür die Trainerlizenz, ist Mitglied in Freiwilliger Feuerwehr und Schützenverein, seit 2007 Mitglied der CDU, seit 2011 mit Sitz im Ortsrat Kaltenweide.
Für seine Arbeit im politischen Raum habe er sich vorgenommen, insbesondere junge Leute wieder für Politik zu begeistern. Darüber hinaus gehe es ihm um die Stärkung der Bedeutung von Familie und den Einsatz um die Interessen der Senioren. Es sei wichtig, die kleinen mittelständischen Betriebe zu fördern und „nur das auszugeben, was wir haben“. Außerdem werde er das Prinzip der Nachhaltigkeit bei allen Vorhaben in den Vordergrund rücken. Ernährung, Wasserwirtschaft, Ackerbau und Natur sollten auf christlicher Grundlage geregelt werden. Er bezeichnete sich selbst als „bodenständig und konservativ“.
Nach der Wahl bedankte sich Rainer Fredermann bei seinen Parteikollegen. „Nur gemeinsam können wir den Wahlkreis gewinnen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen“. Dann folgten die Glückwünsche der Gemeinde- und Stadtverbandsvorsitzenden und des Bezirksvorsitzenden Dr. Hendrik Hoppenstedt. Zuletzt ergriff der Stadtverbandsvorsitzende von Langenhagen, Marco Zacharias das Wort. Er sagte dem frisch gewählten Kandidaten jede Wahlkampfunterstützung von seinen Langenhagener Parteikollegen zu.