Pferde, Hunde und Hörnerklänge

Die beeindruckende Niedersachsen-Meute zieht immer die Blicke auf sich. (Foto: Sarah Hundt)

Niedersachsen-Meute führte die Thönser Schleppjagd an

Thönse (r/bs). Am Sonntag war es endlich wieder soweit: Hufgetrappel, aufgeregte Hunde, stilvoll gekleidete Reiterinnen und Reiter, erwartungsvolle Zuschauer und der besondere Hörnerklang des Bläsercorps Burgwe-del-Thönse – das sind die unverkennbaren Zeichen für den Auftakt der Schleppjagd Thönse.
Zum Stelldichein auf dem Festplatz in Thönse bestiegen rund 350 Zuschauer die Anhänger der 16 Treckergespanne, die sich nach dem Abritt der Equipage in Bewegung setzten, um die Gäste, die nach der 3G-Regel teilnehmen durften, zu den großen Sprüngen entlang der Jagdstrecke zu fahren.
Die insgesamt 60 Reiter mit ihren Pferden verteilten sich auf vier Felder. Das erste und anspruchsvollste Feld führte Camilla von Dungern an, das vierte Feld – auch als Genießerfeld bezeichnet, traditionell angeführt von Andreas F. Schubert, dem Vorsitzenden des gastgebenden Vereins RSG Roggen-Hof. Letzteres reitet in gemächlichem Tempo ohne Sprünge entlang der Jagdstrecke durch die abwechslungsreiche Landschaft.
Um keine Straße überqueren zu müssen, wurde die Jagdstrecke auf zehn Kilometer verkürzt. Steven-Mark Feldmann hatte sie mit neuen Hindernissen bestückt, die für Begeisterung bei allen Reiterinnen und Reitern sorgten.
Zum krönenden Abschluss der Gesellschaftsjagd gab es beim anschließenden Jagdessen noch besondere Auszeichnungen für die Familie Feldmann, als Anerkennung für „20 Jahre Thönser Schleppjagd“.