Pfarrer Hubert Schultz in den Ruhestand verabschiedet

Probst Martin Tenge Hannover (2.v.l.) überreicht Pfarrer Hubert Schultz (links) die Urkunde zur Entpflichtung als Pfarrer von St. Paulus und Versetzung in den Ruhestand. (Foto: Alfred Donner)

Abschied von St. Paulus Großburgwedel nach 21 Jahren

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Nach über 21-jähriger seelsorgerischer Tätigkeit in der kath. St. Paulusgemeinde in Großburgwedel ist Pfarrer Hubert Schultz nun in den verdienten Ruhestand verabschiedet worden.
Martin Karras, Pfarrer in St. Nikolaus Burgdorf, unterstützt von Ivan Mykhailiuk, einem kath. Priester aus der Ukraine, werden seine Nachfolger.
Probst Martin Tenge aus Hannover überreichte dem scheidenden Pfarrer die Urkunde des Bischofs Norbert Trelle mit folgendem Wortlaut: „Ich entpflichte Sie mit Wirkung zum 23. Juni 2013 von Ihren Aufgaben als Pfarrer der Pfarrgemeinde St. Paulus in Burgwedel und versetze Sie in den Ruhestand."
Pfarrer Schultz wird die Gemeinde verlassen und ein privates Haus in Bremerhaven beziehen. Auf seine neue Umgebung weisend, ergänzte er schmunzelnd: „Das i.R. heißt in der Kirche nicht 'im Ruhestand', sondern 'in Rufbereitschaft' und außerdem wollte ich gestern noch im letzten Dreh verlängern, aber der Bischof war nicht da."
Mit einem feierlichen Gottesdienst unter der Mitwirkung des St. Paulus-Chores mit ökumenischen Gästen von der St. Marien-Kantorei Isernhagen und des Oratorienchors Burgwedel mit Julia Butte-Wendt (Fagott), Martin Wendt (Trompete) sowie Martin Lüssenhop (Orgel und Gesamtleitung), verabschiedete sich Hubert Schultz in der überfüllten St. Paulus-Kirche mit einem „Auf Wiedersehen-Gottesdienst".
Allein neun kath. und vier ev. Geistliche der christlichen Kirchen und Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt wohnten der Messe bei.
In den zahlreichen Danksagungen am Ende des Gottesdienstes wurde besonders das erfolgreiche Engagement des scheidenden Pfarrers Hubert Schultz im Verein „Brasilien- Uganda-Hilfe" und auf ökumenischem Gebiet die Zusammenarbeit mit den ev. Kirchengemeinden St. Petri Großburgwedel und St. Marien Isernhagen, hingewiesen, wo in ökumenischen Arbeitskreisen versucht wird, Gemeinsamkeiten zu stärken, Differenzen zu verstehen und gemeinsame, besondere Veranstaltungen zu finden,
Der Tag endete für die Gäste mit gemütlichen Gesprächen bei Kaffee und Kuchen auf dem Pfarrgelände.