Pastor Fitschen jetzt Vorstand der Pestalozzi-Stiftung

Pastor Claus Fitschen, rechts wird im Kreise seiner Mitarbeiter von Pastor Christoph Künkel in sein neues Amts als Vorstand der Pestalozzi-Stiftung eingeführt. (Foto: Hans Hermann Schröder)
 
Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Burgwedel Angela Brix hieß Fitschen herzlich willkommen. (Foto: Hans Hermann Schröder)

„Die Stiftung ist hier bei den Menschen in Burgwedel“

GROSSBURGWEDEL (hhs). Am Freitag vergangener Woche ist Pastor Claus Fitschen als neuer Vorstand der Pestalozzi-Stiftung in Großburgwedel in sein Amt eingeführt worden. Die Einführung geschah in einem Gottesdienst, den der Präsident des Diakonischen Werkes Hannover, Dr. Christoph Künkel, vornahm. Damit ist Pastor Fitschen jetzt auch offiziell Nachfolger des langjährigen Stiftungsvorstandes Pastor Andreas Seifert.
Pastor Künkel verwies in seiner Predigt auf ein Foto von Pastor Fitschen, das diesen in einladender Geste vor dem Eingangsportal der Pestalozzi-Stiftung zeigt. Fitschen selbst hatte es ausgewählt für die Einladung zu seiner Einführung: „Das Foto zeigt einen selbstbewussten Mann, der sagt: Kommen Sie herein. Darum geht es, und nicht um das Lächeln eines Mannes in den besten Jahren. Eigentlich hätten die Mitarbeiter sagen müssen: Wir empfangen Dich“, führte Künkel aus. Dann fuhr er fort, dieses Foto sei gewissermaßen Programm des neuen Vorstandes, Fitschen sei ein einladender Mensch und habe das auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seit Beginn seiner Tätigkeit in der Pestalozzi-Stiftung schon bewiesen. Und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien schließlich alle anwesend. „In der Einladung lädst Du ein zu kommen. Aber es ist anders, wir heißen Dich heute alle herzlich willkommen“. Den neuen Pestalozzi-Chef zeichne eine bodenständige Frömmigkeit aus und das Bemühen, die Menschen und Mitarbeiter ständig aufs Neue ins Gespräch miteinander zu bringen. „Vertrauen und Zuversicht auf Gottes Hilfe prägen Dein diakonisches Denken. Lade die Menschen ein, sich auf den Weg des Gottvertrauens zu begeben hier in der Gemeinschaft der Pestalozzi-Stiftung. Vertiefe mit Deinen Gaben diese Gemeinschaft“.
In seiner Begrüßung der Gäste sagte Axel Müller-Eising, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stiftung, mit der Einführung sei das zweijährige Projekt der Nachfolge Andreas Seiferts abgeschlossen. Er sehe fröhlich und erwartungsfroh der Zukunft entgegen und sei sicher, dass Pastor Fitschen die Pestalozzi-Stiftung mit innovativen Leistungen weiterhin zukunftsfähig mache.
Der stellvertretende Regionspräsident Neubauer überbrachte die Glückwünsche von Regionsversammlung und -verwaltung. Er wünschte dem neuen Stiftungsvorstand alles Glück mit seinem Eintritt in die Stiftungsgeschichte und bei der Suche nach Chancen für praktische Hilfen, damit Menschen ihren Platz im Leben finden können. Superintendent Martin Bergau hieß Pastor Claus Fitschen herzlich willkommen. „Die Pestalozzi-Stiftung ist gut gegründet“, sagte der Superintendent. In der Stiftung werde vorbildliche Arbeit geleistet. „Sie betreten gutem Boden, denn die Stiftung ist hier bei den Menschen in Burgwedel. Beschreiten Sie den eingeschlagenen Weg weiter. Herzlich willkommen!“ Für die Stadt Burgwedel ergriff die stellvertretende Bürgermeisterin Angela Brix das Wort. Sie habe Pastor Fitschen schon beim Fußballturnier am Wochenende zuvor ihre persönlichen Glückwünsche ausgesprochen. Sie wolle keine langen Worte machen und tue das „aus dem Bauch raus: Von ganzem Herzen herzlich willkommen!“