Ortsrat plädiert für einen Fußgängerweg entlang der K 116

Mit dem Fahrrad begaben sich die Ortsratsmitglieder auf Erkundungstour durchs Dorf. (Foto: Renate Tiffe)

Ortsbegehung zeigt zahlreiche neuralgische Punkte auf

THÖNSE (ti). Probleme, die sich im Laufe eines Jahres vor Ort ergeben, sowie Anregungen und Wünsche der Bürger nimmt der Thönser Ortsrat genauer zur Kenntnis, indem sich die Ortsratsmitglieder per Fahrrad auf eine „Ortsbegehung“ begeben. Die Stationen, für die nach besseren Lösungen gesucht werden muss, sind dabei sehr unterschiedlicher Art. Start für die diesjährige Tour war am Dorfgemeinschaftshaus.
Nicht extra in die Pedalen steigen mussten die Ortsratsmitglieder für die ersten beiden Punkte. Im Mutter-Kind-Treff entspricht die neuangeschaffte Rutsche nicht den Sicherheitsvorstellungen der Eltern. Die Stadt, die die Räumlichkeiten für die gemeinschaftliche Kinderbetreuung im Dorfgemeinschaftshaus stellt, soll gebeten werden, die Kosten für die Reparatur zu tragen. Im danebenliegenden Feuerwehrgerätehaus, das neue Tore erhalten hat, soll der Wandanstrich aufgefrischt werden.
Um das Aufstellen einer Tisch-Bank-Gruppe für Spaziergänger ging es am Oldhorster Weg. Und am Friedhof, wo die Bank und kleinere Kinderspielgeräte schon vorhanden sind, wünscht der Ortsrat das Aufstellen einer Schaukel. Eltern seien häufiger mit ihren Kindern dort, die auf der nebenanliegenden Wiese gern die Esel beobachten. Für alle diese Vorhaben sollen Anträge an die Stadt gestellt werden,
Um ein größeres Projekt handelte es sich beim Halt an der Kreisstraße (K 116) nach Neuwarmbüchen. Hier hält der Ortsrat den Bau eines Fußgängerweges vom Ortsausgang bis zum Sandkuhlenweg hinter dem Wäldchen für notwendig. Wie Ortsbürgermeister Heinz-Theo Rockahr erläuterte, hatte es dort im vergangenen Jahr zwei Unfälle mit Pferden gegeben, die getötet wurden. Es gibt praktisch keine Pufferzone zwischen der anliegenden Koppel und der Straße.
Auch sonst spräche vieles für einen Fußweg, beispielsweise wenn Eltern aus dem Westteil des Dorfes ihre Kinder auf verkürztem Weg zum Kindergarten bringen wollen. Aus Sicht der Region würde wieder ein Stück für einen durchgehenden Wanderweg geschlossen.
Wegen der Bäume am Rande der Straße müsste mit dem Eigentümer des anliegenden Grundstücks verhandelt und evtl. die Fläche für die Trasse angekauft werden. Auch in diesem Fall soll ein entsprechender Antrag an die Stadtverwaltung abgehen.