Ortrud Wendt tritt für die CDU an

Mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für freiheitlich demokratische Werte konnte Ortrud Wendt alle Stimmen auf sich vereinen. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)
 
Standing Ovations für Ortrud Wendt, die als CDU-Kandidatin um das Bürgermeisteramt antritt. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Der Stadtverband hat die 50-Jährige einstimmig als Kandidatin für die Bürgermeisterwahl aufgestellt

Burgwedel (bgp). Bei der Bürgermeisterwahl im September 2021 wird Ortrud Wendt für die Christdemokraten ins Rennen gehen. Das hat der CDU-Stadtverband Burgwedel am Donnerstag vergangener Woche bei einer besonderen Mitgliederversammlung in der Aula des Gymnasiums entschieden. In geheimer Wahl konnte Wendt alle Stimmen auf sich vereinen und erhielt somit ein Traumergebnis von 100 Prozent. Gegenkandidaten hatte es nicht gegeben. Vor der Wahl hielt Wendt ein leidenschaftliches Plädoyer für freiheitlich demokratische Werte und hat die Mitglieder damit von sich überzeugt.
Die 50-jährige gelernte Bankkauffrau und studierte Wirtschaftswissenschaftlerin ist nach beruflichen Stationen in der Bankbranche und als Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Spitzenverband der Niedersächsischen Wirtschaft (UVN) inzwischen seit über zehn Jahren selbstständig als Ökonomin und Beraterin für Unternehmenskommunikation.
Die verheiratete Mutter einer Tochter (17) und eines Sohnes (15) ist neben ihrem wirtschaftspolitischen Erfahrungsschwerpunkt seit fast 20 Jahren auf Landesebene medienpolitisch engagiert, ebenso vertritt sie Unternehmerverbände im Versammlungsvorstand der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Ortrud Wendt lebt seit 2004 mit ihrer Familie in Großburgwedel und bringt als engagierte Christin kirchen- sowie gesellschaftspolitische Erfahrungen aus einem weiteren herausgehobenen Ehrenamt mit. 2014 wurde sie für sechs Jahre in die Synode der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers berufen.
Vor dem Tagesordnungspunkt „Geheime Wahl des Bewerbers für die Wahl zum Bürgermeister“ bat der Stadtverbandsvorsitzende Rainer Fredermann die Mitglieder um Unterstützung der Bewerberin. Nach Auszählung der Stimmen jubelte er: „Mein Wunsch nach einer sehr breiten Unterstützung für Ortrud Wendt als Bürgermeisterkandidatin wurde nicht nur erfüllt, sondern noch übertroffen!“ Schließlich hatten alle 66 anwesenden Mitglieder für Wendt gestimmt.
Nun setze er auf einen engagierten Bürgermeisterinnen-Wahlkampf aller CDU-Mitglieder: „Ich bin überzeugt, dass es Ortrud Wendt gelingen wird, die Menschen in Burgwedel zu erreichen und diese von sich als Bürgermeisterin zu überzeugen.“ „Ich fühle mich getragen“, sagte die frisch nominierte Kandidatin noch überwältigt vom einhelligen Wahlergebnis, das die Mitglieder der Versammlung mit Standing Ovations quittierten. Schon nach ihrer Vorstellungsrede war der Erfolg atmosphärisch greifbar, da die Teilnehmer sich von den Plätzen erhoben, um zu applaudieren.
In einem Bewerbungsverfahren um die Kandidatur hatte sich Wendt gegen weitere Mitbewerber durchgesetzt und wurde schließlich von Vorstand und Fraktion der CDU ins Rennen geschickt. Die große Zustimmung durch die Mitglieder sei einmal mehr Motivation, sich in der Kommunalpolitik für die Belange der Bürgerinnen und Bürger zu engagieren, so Wendt.
Ihr großer Dank gelte der Familie und allen, die sie unterstützten, betonte sie nach der Wahl. Selbstbewusst beschwor sie innerparteilichen Teamgeist: „Mir ist wichtig, dass wir als Partei zusammenstehen und darum kämpfen, wieder ins Rathaus einzuziehen.“
Auf die Frage, was als nächstes anstehe, ließ die Kandidatin wissen: „Ich habe schon eine lange Liste von Personen, die ich anrufen werde, um Termine zu machen“. Sie wolle Kontakt zu den Ortsräten, Vertretungen von Vereinen, Verbänden und Institutionen aufnehmen, um abzustecken „wo wir stehen, was wir ändern können“, so Ortrud Wendt.