Orgelkonzert in St. Petri

Der Goslarer Organist Martin Hofmann konzertiert am Sonntag, 26. August, um 17.00 Uhr in der St. Petri-Kirche Großburgwedel. (Foto: Martin Hofmann)

„Altes, aus altem Neugemachtes und ganz Neues“

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Unter dem Titel „Altes, aus altem Neugemachtes und ganz Neues“ lädt die St. Petri-Kirchengemeinde am Sonntag, 26. August, um 17.00 Uhr zu einem Orgelkonzert in die Großburgwedeler Petri-Kirche ein.
Zu Gast ist der Goslarer Organist Martin Hofmann. Auf dem Programm stehen Werke aus Spanien und Frankreich von Nicolas Clerambault, Jehan Alain, Juan Cabanilles, Erland Hildén und Guy Bovet. Ein kontrastreiches, spannendes Konzertprogramm des 1961 geborenen Martin Hofmann, der seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 5 Jahren erhielt und seinen ersten Orgelunterricht mit 12 Jahren.
Er studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, wo er 1987 das A-Examen ablegte, sowie an der Akademie für Alte Musik in Bremen und am renommierten New England Conservatory of Music in Boston. Dort erhielt er 1993 den Artist-Diploma-Degree.
Martin Hofmann war Kirchenmusiker an verschiedenen Kirchen im norddeutschen Raum und in den USA und wirkte als Orgelsachverständiger für die Pommersche Evangelische Landeskirche und für die Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig.
Hofmann war Kreiskirchenmusikwart und Dozent für Orgelspiel und Improvisation an dem Institut für Kirchenmusik der Universität Greifswald und am Kirchenmusikalischen Institut in Halberstadt. Seit März 2009 ist er (wieder) Organist an der Stabkirche zu Hahnenklee, wo er auch seit 1998 schon künstlerischer Leiter einer umfangreichen Konzertreihe ist.
Seit 1998 ist er Betreuer der bedeutenden historischen Christoph-Treutmann-Orgel von 1737 in der Klosterkirche zu Grauhof. 1989 gewann Martin Hofmann den internationalen César Franck Orgelwettbewerb in Toulouse. Seither entwickelt Martin Hofmann eine rege Konzerttätigkeit, die ihn bisher nach Frankreich, Dänemark, Norwegen, in die Schweiz, nach Lettland, Polen, Russland und in die USA führte.
Der Eintritt ist dank des Musikförderkreises St. Petri Großburgwedel e.V. frei, um eine Spende für die kirchenmusikalische Arbeit wird gebeten.