Offene Tür im Vogelschutzgehölz

Blick auf den alten Schlauchturm im Vogelschutzgehölz. (Foto: Horst Hagenberg/NABU)

Einblick in verschiedene Lebensräume auf engem Raum

BURGWEDEL (r/bs). Der NABU Burgwedel und Isernhagen öffnet am Pfingstmontag, 10. Juni, sein Vogelschutzgehölz zur Besichtigung.
Es liegt 350 m nördlich des Bahnhofs Burgwedel an der Straße nach Fuhrberg im ersten Waldstück. Um 10.00, 11.30, 15.00 und 16.30 Uhr werden kostenlose Führungen angeboten. Schluss ist um 18.00 Uhr. Das umzäunte Gehölz umschließt verschiedene Lebensräume auf engem Raum: Urwüchsigen Wald, feuchte Teichlandschaft, sandigen Steilhang, hölzernen Turm, Streuobstwiese. Es werden nicht, wie im Zoo, Vögel im Käfig oder im Nest gezeigt, wohl aber ihre verlassenen Nester (Einblick erlaubt) und Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Wildbienen.
Das Gelände bietet auch andere Hingucker: In den Tümpeln große Frösche und ganz kleine und solche, die erst Frosch werden wollen (Kaulquappen), verschiedene Schnecken und anderes Getier. Der alte Schlauchturm beherbergt oben die Schleiereule und den Turmfalken und unten viele Wildbienen (auch hier wird Einblick in die Brutröhren gewährt). Im Wald bauen die Ameisen ihre Burg und legen Ameisenstraßen an.
Auf der Streuobstwiese lädt ein üppiges Insektenhotel wilde Bienen und Wespen zur Benutzung ein. Unter Obstbäumen alter Sorten blühen viele selten gewordene Wildblumen, darunter ein stabiler Bestand von Heidenelke und Karthäusernelke.