Öffnung zur neuen Dorfmitte

Zur Finanzierung der Neugestaltung des Kirchengeländes hat der Kirchbauverein zahlreiche Sponsoren gewinnen können.

Umbaumaßnahmen rund um das Haus der Kirche

Kleinburgwedel (bs). Die Idee, eine neue Mitte für die Ortschaft Kleinburgwedel zu schaffen, bewegte den ehemaligen Ortsbürgermeister Jürgen Schodder schon lange Jahre. Inzwischen laufen die Bauarbeiten am neuen Campus auf Hochtouren.
Ein nicht unerheblicher Teil dieses neuen Dorfmittelpunktes, der im Zuge der Erweiterung der Grundschule geplant wurde, umfasst auch das Gelände vom Haus der Kirche der St. Petri-Gemeinde. Während die Maßnahmen auf den öffentlichen Flächen von der Stadt Burgwedel finanziert werden, ist für die bauliche Umgestaltung des kirchlichen Bereiches der Kirchbauverein St. Petri - Kleinburgwedel verantwortlich.
„Als Projekt der Dorfgemeinschaft ist das Haus der Kirche aufgebaut worden und ist heute neben kirchlicher Einrichtung auch Treffpunkt für die AWO, die Männerklönrunde, den Bastelkreis, die Flüchtlingsarbeit und viele andere mehr“, berichtet Pastor Jens Blume. Diese Offenheit soll nun auch nach außen sichtbar werden. „Wir holen dieses wunderschöne Gebäude aus dem Dornröschenschlaf“, führte Dietrich Mörlins, Vorsitzender des St.-Petri-Bauausschuss, aus. „Wir haben in einer Arbeitsgruppe Ideen gesammelt und das Ergebnis waren 17 Einzelmaßnahmen“, so Mörlins. Unter anderem soll der Glockenturm wieder zur Geltung kommen, eine Beleuchtung das Gebäude ins rechte Licht bringen, gemütliche Sitzecken zum Verweilen einladen und als Highlight wird eine Waldbühne Konzerte und Aufführungen ermöglichen.
Für die Umsetzung aller Maßnahmen auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Grundstücks hat der Kirchbauverein ein Kostenvolumen von rund 41.000 Euro veranschlagt.
Neben Kirchbauverein und Kirchengemeinde konnten als Sponsoren das Lindenriek, Metallbau Rosenhagen, Hans W. Bluhm, Avacon, JA-Gastechnology, Jagdgenossenschaft, Realverband, relog-Lohn sowie ExxonMobil gewonnen werden.
Die Arbeiten auf dem Gelände nehmen bereits Gestalt an. Die geplante Naturbühne ist erkennbar und auch die Vorbereitung für die künftigen Parkplätze sind getroffen. Der Moorweg wird nach Fertigstellung des Campus nur noch von Nord nach Süd zu befahren sein.
„Ich hoffe, dass wir im Laufe des Frühjahrs die wesentlichen Maßnahmen umgesetzt haben, damit bis zur großen Einweihungsfeier am 9. Juli alles abgeschlossen ist“, so Kristine Weidemann, Vorsitzende des Kirchbauvereins.