„Norwegen in Noten - Edvard Grieg“

„Norwegen in Noten“ mit Christian Döring und Monika Döring-Brucks am Flügel. (Foto: Joerg Brucks)
 
An der Orgel spielt Konstantin Zacharow. (Foto: Dirk Iwasinski)

Benefizkonzert zugunsten des Ambulanten Hospizdienstes

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Unter dem Titel „Norwegen in Noten - Edvard Grieg“ lädt der Ambulante Hospizdienst Burgwedel-Isernhagen-Wedemark am Samstag, 2. November, um 19.00 Uhr im Amtshof, Auf dem Amtshof 8, Großburgwedel, ein.
Am Flügel werden die Pianisten Christian Döring und Monika Döring-Brucks zu hören sein. Im Alter von sechs Jahren begann Christian Döring mit dem Klavierunterricht, wichtige Impulse erhielt er 1979 bis 1981 durch Prof. Georg Sava in Stuttgart. Er nahm regelmäßig mit Erfolg am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teil und wurde in dieser Zeit auch mit dem Orgelspiel und der Klavierkammermusik vertraut. Seit 1984 ist er Korrepetitor und Solist beim Akademischen Chor und Orchester der Universität Stuttgart.
Meisterkurse bei Prof. Kent McWilliams und Prof. Konrad Elser erweiterten seinen Erfahrungshorizont. Christian Döring schloss 1989 das Maschinenbaustudium an der Universität Stuttgart ab und arbeitet seitdem bei der Robert Bosch GmbH, zuletzt im Forschungsbereich Mikrosystemtechnik.
Mit dem Bosch-Sinfonieorchester und -Chor unter der Leitung von Ulrich Walddörfer und Hannes Reich hatte Christian Döring zahlreiche Auftritte als Klaviersolist und –begleiter im In- und Ausland, wobei er zusammen mit den Ensembles die Firma als Kulturbotschafter vertritt.
Monika Döring-Brucks begann im Alter von 7 Jahren mit dem Klavierspielen und wurde bis zum Abitur 1980 von dem renommierten Musikdozenten und Komponisten Gerbert Mutter unterrichtet. In diesen Jahren trat sie immer wieder vierhändig mit ihrem Bruder Christian auf.
Noch vor dem Abitur kam auch das Orgelspiel dazu und sie nahm diese beiden Instrumente mit in ihr Musikpädagogikstudium in Freiburg im Breisgau. Bis zum 1. Saatsexamen finanzierte sie zum großen Teil ihr Studium als Organistin und sammelte erste Erfahrungen als Klavierbegleiterin. Von 1986 bis 1991 war sie mit vollem Deputat an der Jugendmusikschule Hochrhein/südl. Schwarzwald als Klavierlehrerin und Begleiterin Jugendlicher bei „Jugend musiziert“ tätig.
Nach dem Umzug 1991 in den Norden konzentrierte sie sich erst mal lange auf Sprachentraining und Personal- und Organisationsentwicklung, bevor sie vor 13 Jahren entschied, sich wieder der Musik zuzuwenden, zum einen als Organistin und zum anderen als selbständige Musikpädagogin bzw. Klavierlehrerin in Brelingen.
An der Orgel spielt an diesem Abend Konstantin Zacharow. Zacharow erhielt seinen ersten Orgelunterricht bei Peter Wingrich am Konservatorium Cottbus. Später unterrichtete ihn Dirk Elsemann (Berlin) in Orgelliterratur und - Improvisation. Sein Kirchenmusikstudium an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg, Orgelliteratur bei Prof. Bernhard Marx (Freiburg), schloss er 2016 mit dem Diplom katholische Kirchenmusik (B) ab.
Des Weiteren studierte Konstantin Zacharow Master Kirchenmusik an der HMTM Hannover. Orgelliteratur belegte er bei Prof. Emmanuel Le Divellec, Liturgisches Orgelspiel bei Dirk Elsemann, Dirigieren Frank Löhr sowie Komposition bei Daniel Moreira. Seit Januar 2017 ist er Organist an der katholischen Pfarrkirche Heilige Engel in Peine.
Den Vortrag zum Leben und Wirken von Edvard Grieg wird Franz Rainer Enste halten. Franz Rainer Enste wuchs in Münster/Westf. auf und war - nach dem Abitur und dem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften - zunächst Richter an den Verwaltungsgerichten Lüneburg und Stade.
Sodann wechselte er zum Niedersächsischen Landtag in Hannover, wo er - neben der Wahrnehmung verschiedener leitender Funktionen in der Landtagsverwaltung- fast zwanzig Jahre als Sprecher des Landesparlaments fungierte, ehe er zuletzt- bis zu seiner Pensionierung - als Sprecher derNiedersächsische Landesregierung arbeitete. Seitdem engagiert er sich in der Villa Seligmann und koordiniert im Auftrage der Gemeinde Wedemark ein Projekt zur Aufarbeitung von
deren Geschichte zwischen 1930 und 1950. Vor allem aber schlüpft er im Rahmen von Benefizkonzerten oder bei vergleichbaren Gelegenheiten gern in die Rolle von Georg Friedrich Händel bzw. Giacomo Puccini, oder er präsentiert im Rahmen von Vorträgen die Biografien von Antonio Vivaldi und Edvard Grieg, wobei er das Besondere dieser Komponistenpersönlichkeiten in ihrem jeweiligen geschichtlichen Kontext einem breiten Publikum zu vermitteln versucht.
Dazu werden Photoimpressionen von Manfred Zimmermann die musikalischen Darbietungen abrunden, der persönliche Eindrücke aus Norwegen mit der Kamera eingefangen hat. Das Leben und die Musik Edvard Griegs haben ihn während einer Norwegenreise dazu inspiriert.
Der Eintritt zu diesem außergewöhnlichen Konzert ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Hospizarbeit gebeten.